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Dunkelbraun, Depri-Grau bis Pechschwarz: Wieso ist Wintermode meist so düster? Ich will Farbe!

Ihr Lieben, ist es nicht furchtbar, wie früh es jetzt dunkel wird? Das Ende der Sommerzeit macht mich total depri. Dabei habe ich gelesen, dass über 80 Prozent der Deutschen die Sommerzeit ablehnen. Wie kann das sein? Es gibt doch nichts Schöneres, als diese herrlich langen Sommerabende, die uns die Zeitumstellung beschert!

Wollmantel von Gudrun Sjödén in Rot, leicht ausgestellte A-Linie (Ich habe ihn mir sofort gekauft!) bis Größe XL (Gudrun Sjödén schneidet großzügig) 329 Euro

Gegen die Sommerzeit werden immer die gleichen Argumente angeführt: Ökonomisch wäre sie nicht sinnvoll, denn sie brächte keine Energieersparnis. Dazu kann ich nur sagen: Was für eine schreckliche Vorstellung, alles im Leben nur nach dem wirtschaftlichen Nutzen zu messen. Es gibt im Leben Dinge, die keinen Preis haben, bzw. unbezahlbar sind: zum Beispiel helle Sommernächte!

Dufflecoat von Boden mit buntem Muster (Es gibt ihn auch unifarben in leuchtendem Rot) bis Größe 48, 240 Euro

Ein anderes Argument: Die Zeitumstellung um eine Stunde im Frühjahr und Herbst brächte den Bio-Rhythmus durcheinander und führe zu wochenlangen Schlafstörungen. Aber im Urlaub in die Karibik oder nach Thailand zu fliegen, und so innerhalb von drei Wochen zweimal Zeitumstellungen von sechs Stunden und mehr zu bewältigen, stellt für Tausende Deutsche offenbar kein Problem dar.

Mantel aus britischem Tweed von Boden in Pink, bis Größe 48, 340 Euro

Ein ganz anderes Argument brachte ein Freund von mir jetzt vor: Kühe! Ja, ich kann verstehen, dass die armen Viecher zur gewohnten Zeit gefüttert und gemolken werden wollen. Aber vielleicht sollte ich erwähnen, dass das Gespräch im Steakhaus stattfand, wo wir uns auf seinen Vorschlag hin trafen und er es sich gut schmecken ließ. Irgendwie nahm das seiner anrührenden Geschichte von den gequälten Kühen ein klitzekleines bisschen Glaubwürdigkeit.

Daunenmantel mit recycelten Federn von Gudrun Sjödén, bis Größe XL, 439 Euro

Aber ich bin vom Thema abgekommen: Warum fällt Modedesignern für Wintermode immer nur eine Farbpalette von Dunkelbraun über Depri-Grau bis Pechschwarz ein? Wo sowieso alles düster und dunkel ist? Fehlendes Sonnenlicht führt erwiesenermaßen nicht nur zu Vitamin-D-Mangel, sondern auch zu Depressionen. Die Bewohner von Murmansk haben in ihren Wohnungen UV-Lampen, um in der wochenlangen Polarnacht nicht wahnsinnig zu werden. Wollen die Modedesigner mit ihren dunklen Farben ereichen, dass wir auch depressiv werden und uns zutiefst deprimiert vor den Bus stürzen? Der Massen-Suizid würde sicherlich gelingen, weil der Busfahrer uns in unserer düsteren Kleidung auf dem genauso düsteren Asphalt nicht sehen kann.

Den Daunenmantel von Gudrun Sjödén gibt es in drei Farbvarianten, bis Größe XL, 439 Euro

Aber ich bin schon wieder vom Thema abgewichen. Das muss an der Dunkelheit liegen. Mein Gehirn arbeitet ohne Sonnenlicht nur mit reduzierter Leistung. Denn eigentlich wollte ich heute schreiben, dass es zum Glück auch Designer gibt, die uns im Winter das geben, was wir dringend brauchen: fröhliche Farben. Deshalb habe ich Euch bunte Mäntel von Gudrun Sjödén und Boden herausgesucht. Denn so angezogen bekommen wir keinen Winter-Blues!

Samtmantel von Boden, bis Größe 48, 170 Euro

Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag, Eure Barbara.

Photos: PR Gudrun Sjödén/Boden

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„Ich will der Jugend nicht hinterherlaufen!“ Birgit Schrowange zeigt ihre grauen Haare.

 

Birgits neuer, echter Look!

Straffe Haut, schöne Haare, gute Figur: Von Frauen wird in unserer Gesellschaft erwartet, dass sie sich alterslos präsentieren. Vor allem, wenn sie in der Öffentlichkeit stehen, wird jede Falte, jedes weiße Haar mit Häme kommentiert. Diesem Druck war auch die Fernseh-Moderatorin der Sendung „Extra“, Birgit Schrowange, ausgesetzt. Sie ist eine schöne Frau mit beneidenswert vollem, dickem Haar. Ihre kastanienbraune Haarpracht war eines ihrer Markenzeichen. Dabei wurde sie früh grau und färbte sich die Haare seit Jahren. Aber jetzt ist Schluss: Am Montag Abend präsentierte sich die 59-Jährige auf RTL zum ersten Mal mit ungefärbten, grauen Haaren. Und sah phantastisch aus!

Das war einmal, die hübsche Brünette ist passé. 

Die RTL-Sendung „This Time next Year“ mit Moderator Jan Hahn begleitet ein Jahr lang Menschen, die sich einen Traum erfüllen wollen, bzw. eine Veränderung in ihrem Leben wünschen. Für Birgit Schrowange hieß das: Schluss mit der lästigen Färberei. Sie wollte endlich ihre grauen Haare zeigen. Allerdings war der Übergang schwierig, denn Grau kann man nicht färben. Bis es herausgewachsen ist, dauert es eine Zeit, und in der sieht man mit zwei Haarfarben nicht gut aus. Deshalb schnitt sie die Haare kurz und trug ein Jahr lang eine Perücke. Gestern Abend zeigte sie sich zum ersten Mal mit ihrer natürlichen Haarfarbe im Fernsehen. „Ich will zum Alter stehen und nicht der Jugend hinterherlaufen“, erklärte Birgit Schrowange. Bravo!!!

 

 

Birgits Selfies von Instagram

Wir Frauen müssen uns gegen das Diktat ewiger Jugend und den Zwang, dem gängigen Schönheitsideal zu entsprechen, wehren! Birgit Schrowange setzte jetzt ein Zeichen und macht damit uns allen Mut! Steht zu Eurem Aussehen!

Eure Susie und Barbara

 

Fotos: Stepahn Pick @ RTLD/ Birgit Schrowange/Instgram

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Vorurteile können tödlich sein: Wie Übergewichtige beim Arzt diskriminiert werden!

Lebensgefahr, Intensivstation. Eine Freundin von Susie und mir wäre jetzt fast gestorben. Sie klagte seit Tagen über Atemnot, konnte keine Treppe mehr steigen, ohne nach Luft zu ringen. Als es immer schlimmer wurde, beknieten wir sie, endlich zum Arzt zu gehen. Aber der meinte bei ihrem Anblick nur: „Nehmen Sie ab und treiben Sie Sport, dann vergeht die Kurzatmigkeit von selbst.“ Eine näher gehende Untersuchung hielt er für unnötig. Die Ursache ihrer Atemnot sah er ja auf einen Blick: ihr Übergewicht. Drei Tage später lag sie mit Lungenembolien, ausgelöst durch eine schwere Thrombose, auf der Intensivstation.

Ein Einzelfall? Leider nein! Eine neue Befragung zeigt, dass Ärzte bei übergewichtigen Patienten seltener Blutuntersuchungen, Computer-Tomographien, etc. anordnen, als bei schlanken Patienten. Denn die Ursache ihrer Beschwerden, siehe das Schicksal unserer Freundin, ist ja offensichtlich: Ihr Übergewicht. Diese Einstellung hat fatale Folgen: Viele Ärzte untersuchen diese Patienten nicht gründlich genug, und Übergewichtige gehen zu selten oder zu spät zum Arzt, weil sie befürchten, dass er ihre Beschwerden nur auf ihr Gewicht zurückführt und ihnen Vorhaltungen macht, endlich mit einer Diät zu beginnen.

Außerdem wirken verschriebene Medikamente oft nicht oder zu schwach, weil bei der Dosierung das Gewicht nicht genug berücksichtigt wird. Eine weitere Studie hat jetzt gezeigt: Bei 300 Obduktionen (Ich weiß, das ist nicht appetitlich, aber das Thema ist leider ernst.) wurde aufgedeckt, dass bei Übergewichtigen 1,65 mal häufiger Krankheiten übersehen wurden, darunter auch schwere Erkrankungen wie Lungenkrebs und Herzleiden, als bei Schlanken.

Übergewicht kann also tödlich sein. Und das nicht nur, wie uns immer wieder gesagt wird, wegen der Erkrankungen, die ein zu hohes Gewicht verursacht, wie Diabetes, Bluthochdruck, etc., sondern wegen der Vorurteile, die Ärzte und Krankenhauspersonal gegenüber Menschen mit einem höheren BMI haben. Ja, eine Patientin ist vielleicht kurzatmig, weil sie ein hohes Gewicht hat und sich zu wenig bewegt, aber sie kann außerdem eine lebensgefährliche Thrombose haben! Diese Form der Diskriminierung muss endlich aufhören! Ärzte sollten ihre übergewichtigen Patienten ernst nehmen!

Eure Barbara.

Photos + Illustration: shutterstock

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Schöne Kurven und viel nackte Haut: Der Halbzeit-Bericht von der Curvy-Model-Castingshow auf susie knows...!

"Curvy Supermodel": RTL II sucht momentan zum zweiten Mal Deutschlands schönstes Plus-Size Model. Gestern war Halbzeit: 13 junge Frauen kämpfen jetzt noch um den Sieg. Man kann bei der Beurteilung von Casting-Shows durchaus unterschiedlicher Meinung sein, aber RTL II gebührt dafür Dank, dass der Sender die Schönheit von Frauen mit Kurven zeigt.

Gestern war das große Umstyling angesagt, und natürlich flossen reichlich Tränen. Ich habe deshalb nur eine dringende Bitte: Kann, nach gefühlten 100 Folgen Germany's Next Topmodel und der zweiten Staffel von Curvy Supermodel, jemand diesen Mädels sagen, dass in einer solchen Casting-Show irgendwann der Friseur, pardon, der Hair-Stylist, mit der Schere kommt? Und dass Haare nachwachsen!!!

Was mich dagegen beim Betrachten der Sendung mehr beschäftigt hat, war die Tatsache, dass die Mädchen ihren neuen Haarschnitt in Unterwäsche präsentieren mussten. Aus dem Off hieß es dazu: "Die Teilnehmerinnen tragen Funktionsunterwäsche, um nicht vom neuen Look abzulenken." Oh, bitte!!! Ein schlichtes schwarzes Kleid hätte das auch getan, wahrscheinlich sogar besser. Denn so an- beziehungsweise ausgezogen, beachteten die Zuschauer doch wohl eher die Figur als die Frisur.

Susie und ich haben schon öfter darüber diskutiert, wieviel Haut ein Model zeigen sollte, denn immer mehr präsentieren ihre Kurven kaum verhüllt. Können Models mit Plus-Size Figuren nur über Nacktheit und den damit einhergehenden Voyeurismus erfolgreich sein? Viele Size-Zero Models lehnen Unterwäsche-Shoots ab. Für Plus-Size Models ist das nicht so einfach, denn sie werden oft für Wäsche-Photos gebucht, gerade in Katalogen. Wer das nicht möchte, wird finanziell kaum über die Runden kommen. Aber müssen sie sich auch im Fernsehen mit Namensnennung so präsentieren? Gina (2. v.l.) war es sichtbar unangenehm, da halfen auch tröstende Worte von Moderatorin Angeline Kirsch nicht viel.

Wir wollen nicht spießig, altmodisch oder prüde sein, aber kommt eine üppige Figur in einem gut geschnittenen Kleid nicht besser zur Geltung als in Unterwäsche? Was meint Ihr? Schreibt uns, wir freuen uns auf eine Diskussion mit Euch!

Eure Barbara

Die Top 13 bei Curvy-Supermodel. Am 28. August wird eine von ihnen zur Siegerin gekürt.

Photos: RTL II, "Curvy Supermodel. Echt. Schön. Kurvig." Montags 20.15 Uhr auf RTL II

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Abi-Ball 2017: Feiern wie eine Prinzessin!

Gestern feierte meine kleine Tochter Clara mit 180 Mitabiturienten ihr Abitur. Uns als Familie hat dieses Ereignis seit Wochen, ach was, seit Monaten beschäftigt. Besonders die Klamottenfrage ghat uns sehr bewegt - hier ist das Ergebnis, das ich Euch nicht vorenthalten möchte.

La Familia: Ich, Susie in Zara (Jacke und Top) und einem Tüllrock von Asos Curve, unsere Abiturientin Clara in ihren Klein-Mädchentraum, der stolze Vater Hendrik ganz klassisch im Anzug, die Schwester Lucie in einem bezaubernten roten Kleid von "And Other Stories" und Lucies Freund Lion ebenfalls sehr trés chic im Anzug...

Meine Abiturfeier einst war sehr viel schlichter: Aula, warmer Sekt und ein feuchter Händedruck.

Aber diese Zeiten sind längst vorbei, heute feiert man richtig, in  Abendroben und im Smoking. Ich finde sie  feiern zurecht, denn diese Generation wird in zwölf Jahren quasi durch Schule gehetzt - deshalb darf sie sich  auch richtig feiern!

 

Die Anprobe am Vortag, wir haben das gekaufte Kleid noch ordentlich mit Sternen "gepimmt". Claras zweiter Name ist Stella (ital. Stern) und seit sie ein Baby war, liebt sie Sterne. Dieses Kleid war ihre Vision eines Ballkleides, wir haben alle geholfen dieses Traum wahr werden zu lassen.Wie gut, dass wir alle vom Fach sind... Perfekt passend zum Sternentraum Hendrik im Sternenjackett. Er hat dieses Jackett einmal für einen Styling-Job mit Leder-Sternen verziert - was für ein Paar! Tatsächlich hat er sich aber für den klassischen Abendanzug entschieden.

Dies ist mein Lieblingsbild des Abends von Clara, ich liebe dieses Lachen, makes me smile :)

Auch die erwachsenen Kinder hatten viel Spaß. Lea, Lion und Lucie - die Generation "L" waren auch auf Hamburgs Helene-Lange-Gymnasium und trafen am Abend viele ehemalige Mitschüler und natürlich auch Lehrer. Da gab es viel Neues zu besprechen.

Der Abend wurde zum rauschenden Fest mit viel Dancing, einem eindrucksvollem Feuerwerk und vielen, vielen  emotionalen Momenten.


Shine on my little Star, bleib wie Du bist und ich wünsche Dir nur das Beste für deine Zukunft

Love Mummy!

Euch wünsche ich eine tolle Woche!

Eure Susie*

Fotos: Susie, Bärbel & Carlos

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Minirock, Shorts, Spaghetti-Träger: Kaschieren oder Zeigen? susie knows..., der Plus-Size Blog, widmet sich heute einem umstrittenen Thema!

Bis vor kurzem galt für runde Frauen bei Kleiderfragen nur eine Devise: Verhüllen, verstecken, in dunklen Farben möglichst nicht auffallen. Das hat sich zum Glück geändert.

Blogs, wie susie knows..., setzen sich dafür ein, dass sich auch mollige Frauen modisch, schick und selbstbewusst anziehen. Bei kühleren Temperaturen ist das gar kein Problem. Aber wie sieht es aus, wenn es, wie jetzt zu Pfingsten, richtig heiß wird, und jeder am liebsten so wenig wie möglich anzieht?

susie knows... möchte darüber mit Euch diskutieren, denn es ist ein Thema, zu dem es zwei Meinungen gibt, die beide ihre Berechtigung haben. Was meint Ihr?

  

„Wir stehen zu unserer Figur und zeigen sie selbstbewusst her!“, sagen die einen und ziehen Miniröcke und Shorts an, auch wenn die Hüften und Oberschenkel üppig sind, oder zeigen ihre runden Oberarme in ärmellosen Tops. Gerade junge Mädchen wollen schließlich hübsch und sexy aussehen und sich nicht in zeltartige Sommerkleider hüllen.

„Man sollte seine Schwachstellen nicht auf dem Silbertablett präsentieren, sondern geschickt kaschieren!“, meinen die anderen. Sie halten zwar auch nichts davon, ihre Figur in unförmiger Kleidung zu verstecken, aber sie tragen wegen dickerer Oberarme auch bei größter Hitze immer Blusen mit Ärmeln und wegen üppiger Beine lange Hosen oder mindestens knielange Röcke.

  

Sind Miniröcke, Shorts und Tops mit Spaghetti-Trägern also Plus-Size Ladies zu empfehlen oder nicht?

Eine eindeutige Empfehlung kann susie knows... Euch nicht geben. Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass auch nicht jeder dünnen Frau Shorts oder Spaghetti-Träger blendend stehen, wenn beispielsweise die Beine nicht gerade, die Schultern knochig oder die Arme sehr sehnig sind, gibt es zu viele verschiedene Figur-Typen, um eine Antwort für alle zu geben.

Denn neben der grundsätzlichen Entscheidung: „Kaschieren oder Zeigen?“, spielt außerdem die individuelle Figur eine große Rolle: Auch sehr runde Apfel-Figuren haben meist gute Beine, sie können also problemlos Miniröcke oder Shorts tragen. Viele Birnen-Figuren haben dagegen einen schönen Oberkörper, der in ärmellosen Tops perfekt zur Geltung kommt.

  

Schreibt uns, wie Ihr dazu steht: Miniröcke ja oder nein? susie knows... freut sich auf eine lebhafte Diskussion mit Euch!

Für diejenigen von Euch, die mehr Lust haben zu shoppen sind hier acht Röcke zum Bestellen -

4 kurze und 4 lange Röcke:

 

ASOS CURVE – Minirock mit mehrlagigem Rüschensaum und Palmenprint,  29,99 €

ASOS CURVE – Kurzer Jeansrock in mittelblauer Waschung,  27,99 €

 

ASOS CURVE – Bleistiftrock mit geraffter Seitenpartie,  20,99 €

ASOS CURVE – Abschlussball-Rock aus Neopren mit Paperbag-Taille,  47,99 €

 

Manon Baptiste,  SPITZEN-BLEISTIFTROCK, 99,99 €

Zizzi,  SAMTIGER FALTENROCK MIT GUMMIBUND,  39,99 €

 amber&VANILLA, GESTREIFTER MIDIROCK,  99,99€

Persona by Marina Rinaldi, AUSGESTELLTER ROCK MIT ALLOVER-PRINT,  179,99 €

Genießt das herrliche Sommerwetter...

 (in Mini- oder Maxiröcken)! 

Eure Susie und Barbara

Photos: Pinterest/ PR AsosCurve & Navabi

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Wer will schon eine Birne sein? Pharao klingt doch viel besser!

Oben schmal, unten rund: Eine solche Figur, wie ich sie habe, wird als Birne bezeichnet. Das ist mir eigentlich gar nicht recht. Denn ich mag Birnen nicht, sie haben mir noch nie geschmeckt. Apfel-Figuren haben es da viel besser. Äpfel sind lecker und haben in der Menschheitsgeschichte eine wichtige Rolle gespielt. Eva hat schließlich einen Apfel vom Baum der Erkenntnis gepflückt, keine Birne. Wir Birnen werden seit dem Beginn der Schöpfung diskriminiert. Jawohl!

Wie Ihr wisst, war ich in Ägypten zu einer Lesereise. Im Ägyptischen Museum in Kairo dachte ich beim Anblick der Statuen und Reliefs von Pharao Echnaton wieder an meine Birnenfigur. Denn Echnaton ließ sich mit schmaler Taille, breiten Hüften und Oberschenkeln abbilden. Die Forschung rätselt bis heute, warum. Litt er an einer Krankheit, die ihn diese für einen Mann untypische Figur haben ließ? Oder wollte er, nachdem er die Vielgötterei abgeschafft und nur noch einen Gott, die Sonnenscheibe Aton, anbetete, als göttlicher Pharao in seiner Gestalt Männliches und Weibliches ebenfalls als Einheit darstellen? Wir wissen es nicht.

Ich habe beim Anblick von Echnaton auf jeden Fall beschlossen: Schluss mit der grässlichen Birne! Wenn mich in Zukunft jemand fragt, was für eine Figur ich habe, werde ich antworten: "Pharaonisch!"

Eure Barbara, die Ex-Birne

Photos: Barbara

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YSL zeigt Magermodels in extremen Posen

Ihr Lieben, der Frühling kommt und damit pünktlich mal wieder ein Skandal aus dem Hause Yves Saint Laurent. Wieder haben Photographen Magermodels photographiert, denen man nur die Einweisung in die nächste Klinik empfehlen kann. Außerdem posieren sie in vulgären Posen mit gespreizten Beinen. Die Zeiten, in denen Frauen zumindest in Europa nur als billige Sexobjekte gesehen wurden, sollten eigentlich vorbei sein.

Was an diesen Werbephotos nervt, ist zweierlei: Zum einen sind sie einfach nur hässlich und propagieren extreme Magersucht. Und zum zweiten ist es so vorhersehbar: der Skandal auf Bestellung. Alle regen sich über die Photos auf, und YSL ist in aller Munde. Zweck erreicht. Offensichtlich ist die Geschäftsführung von YSL der Meinung, dass sie ihre Klamotten nur noch mit Hilfe solcher Skandale verkaufen können. Unser Kommentar dazu im Stil von Donald Trumps Getwittere: „Sad!“

Eure Barbara

Photos: Instagram

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„Was zum Teufel ist eigentlich los?“ Barbaras Bericht von der Plus-Size Modemesse

Ihr Lieben, als Journalistin bin ich es gewohnt ausgewogen zu berichten. Aber hier und heute muss ich meinen Frust loswerden, sonst platze ich. Denn nach dem Besuch der Fashion Week in Berlin stellt sich mir nur eine Frage: Was zum Teufel ist eigentlich los?

Wie Ihr wisst, wurde vor einigen Jahren die curvy is sexy ins Leben gerufen. Eine Messe für Plus-Size Mode parallel zur Fashion Week. Alle waren begeistert. Endlich bekam Plus-Size die Anerkennung, die es verdient. Es konnte nur aufwärts gehen! Aber stattdessen muss ich leider von Jahr zu Jahr beobachten, wie es wieder abwärts geht. Jedes mal weniger Firmen, weniger Besucher. Das war der traurige Trend. Die curvy is sexy starb einen langsamen Tod. Inzwischen sind die Plus-Size Designer nicht mehr in einer separaten Location untergebracht, sondern auf dem Messegelände zusammen mit der skinny Mode. Ist damit also alles gut? Leider nein.

Denn die Plus-Size Mode landete in zwei separaten Hallen sozusagen am Katzentisch. Wenn ich Euch sage, dass man erst einen langen dunklen Tunnel durchschreiten, eine Schnellstraße überqueren und am Herrenklo vorbei musste, um zur Plus-Size Halle zu kommen, ist das nur wenig übertrieben. Und mir stellt sich die Frage: Warum?

Warum in aller Welt wird Plus-Size überhaupt separiert? Ist Mode ab Größe 44 keine Mode mehr, sondern das Schmuddelkind der Branche, das man am liebsten versteckt? Oder was? Hat die Modeindustrie, Designer, Verkäufer, Ladenbesitzer, Ausstellungsmacher, immer noch nicht begriffen, dass wir keine peinliche kleine Minderheit sind? Über die Hälfte der deutschen Frauen trägt Größe 42 und mehr! Henriette vom dänischen Plus-Size Label Zizzi brachte es auf den Punkt: „Warum bekommen wir keinen Stand in der großen Halle bei allen anderen Modefirmen? Wir machen keine Plus-Size Mode, wir machen Mode.“ Recht hat sie!

Und damit bin ich bei der zweiten Frage, die mich aufregt: Warum meinen immer noch so viele Firmen, dass Mode ab Größe 44 anders aussehen soll? Ändert sich mein Geschmack, wenn ich eine Kleidergröße mehr habe? Interessiere ich mich nicht mehr für Mode und Trends, wenn Bauch und Po runder sind? Viele Aussteller scheinen das nach wie vor anzunehmen. Denn was ich in Berlin in erschreckendem Ausmaß sehen musste, waren dunkle Schlabberpullis aus Billig-Polyester mit furchtbaren Mustern (Denn Muster kaschieren, oder etwa nicht?) und düstere Mäntel und Jacken in Sackform, in denen sich eine kurvige Frau mit all ihren Rundungen verstecken kann.

Aber wir wollen uns nicht mehr verstecken! Wir wollen uns modisch und chic anziehen, wir wollen unsere Kurven selbstbewusst zeigen! Susie und ich wie so viele Plus-Size Bloggerinnen schreiben uns die Finger wund, um zu zeigen, dass es uns kurvige Frauen gibt und wir ein Interesse an modischer Kleidung haben. Und dann sehe ich in Berlin Zeug (Das Wort Mode kommt mir dabei nicht in den Sinn!), das würde ich noch nicht mal anziehen, wenn mir der Kältetod am Nordpol droht.

Es bleibt ein Hoffnungsschimmer: Zum Glück gibt es auch Label und Designer wie zum Beispiel Zizzi, Anna Scholz for Sheego, Adam Brody oder Sallie Sahne, die tolle Mode für runde Frauen entwerfen! Sie waren der Lichtblick bei dieser ansonsten frustrierenden Messe!

Eure Barbara

Photos: Barbara

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Komik im XXL-Format: "Bridget Jones’ Baby"!

Bridget Jones ist zurück auf der Leinwand. Diesmal kämpft sie nicht mehr gegen die täglichen Kalorien, wie in den vorangegangenen beiden Filmen. Hauptdarstellerin Renée Zellweger wollte für die Rolle offensichtlich nicht zunehmen. Was soll also eine Filmkritik auf susie knows..., dem Plus-Size Blog? Ganz einfach: Der Film hat Plus-Size Format, was irrwitzige Dialoge, Situationskomik und Slapstick betrifft!

Die Kritiken waren eher lauwarm zurückhaltend, deshalb wollte ich den Film erst nicht sehen, aber dann hat mich Susie zum Glück überredet. Wir beide haben im Kino gelacht, dass uns die Tränen kamen!

Allein und einsam Geburtstag feiern? Das wird Bridget Jones nie wieder passieren!

Die Handlung ist schnell erzählt: Bridget wird wider Erwartens mit 43 Jahren schwanger. Das Problem: Sie weiß nicht, von wem. Ist ihre alte Flamme Mark Darcy (Colin Firth) der Vater oder der charmante Amerikaner Jack Qwant (Patrick Dempsey)? Die Situation ist gar nicht so absurd, wie sie klingt, denn Mädels ganz ehrlich, wer von uns würde Colin Firth oder Patrick Dempsey von der Bettkante schubsen? Eben!

Wer ist der Vater? Ihre alte Liebe Mark Darcy (Colin Firth, oben) oder der charmante Jack Qwant (Patrick Dempsey)?

Bridget stolpert von da an in eine groteske Situation nach der anderen. Bei der Schwangerschaftsgymnastik werden die drei für ein schwules Pärchen mit Leihmutter gehalten. Allein um das Gesicht von Mark Darcy zu sehen, wenn ihm das klar wird, lohnt den Kinobesuch. Komischer Höhepunkt des Films: Die beiden rivalisierenden Möchtegern-Väter schleppen die in den Wehen liegende Bridget ins Krankenhaus. Ich will nur soviel verraten: Drehtüren haben ihre Tücken! Die Szene ist die beste Slapstick-Einlage, die ich seit langem im Kino gesehen habe.

Eine Geburt ohne Slapstick? Nicht bei Bridget Jones!

Freude macht bei diesem Film aber auch für Bridget-Fans wie Susie und mich das Wiedersehen mit alten Bekannten. Ja, es sind tatsächlich alle älter geworden, seit „Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück“ (2001) und „Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns“ (2004) liefen. Und das sieht man. Aber während Emma Thompson als Gynäkologin mit staubtrockenen Kommentaren zeigt, wie wunderschön ein Gesicht mit natürlichen Falten sein kann, muss man sich als Zuschauer an das operierte Gesicht von Renée Zellweger erst gewöhnen.

Mit Schwung ins nächste Fettnäpfchen, so kennen und lieben wir Bridget Jones!

Aber trotz dieser kleinen Einschränkung kann ich Euch nur empfehlen: Wenn Ihr ein paar fröhliche Stunden verbringen und mal wieder herzhaft lachen wollt, dann schaut Euch „Bridget Jones’ Baby“ an!

Viel Spaß im Kino wünscht Euch, Eure Barbara.

Photos: Screenshots official Trailer "Bridget Jones's Baby"

Hier der Trailer für Euch, schon mal als kleiner Vorgeschmack:

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