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Meine sehr persönliche Lebensbilanz:

Ich bin tatsächlich glücklich oder anders gesagt: Ich habe bisher sehr viel Glück gehabt! 

  • Die Lebensziele meiner Kindheit

  • Lebensziel Prinzessin: Mein Prinz

  • Lebensziel Putzfrau: Meine Liebe zu Ordnung

  • Lebensziel Mami sein: Meine Kinder

  • Die Sache mit dem Berufswunsch

  • Das Ende der Glückssträhne: Ein neuer Anfang

  • Würde ich rückblickend etwas anders machen?

Das Jeanskleid ist aus der Plus Kollektion von GMK - sprich Guido Maria Kretschmer€ 89,99 Euro

Die Lebensziele meiner Kindheit 

Die Frage, ob sich meine Kindheitsträume, meine Pläne erfüllt haben, habe ich mir schon oft gestellt. Konnte ich wenigstens einige meiner Träume verwirklichen? Wir alle ziehen irgendwann eine erste Bilanz, wägen ab, überlegen, wie viele Ziele erreicht wurden – und wir alle versuchen, das Nicht-Erreichte noch umzusetzen, bevor es zu spät ist. Was kann, was will und muss ich noch tun in der zweiten Lebenshälfte? Wie groß ist unser aller Angst, zu sterben und nicht das erreicht zu haben, was wir uns erträumten?

 

Susie in the Sixties

Berechtigte Fragen. Aber sollten wir an den Antworten verzweifeln? Ich persönlich glaube, dass Dankbarkeit über das Erreichte den Blick auf unsere Lebensbilanz erleichtert. Auch die Akzeptanz unserer Fehler und Niederlagen macht uns stark und offen für einen ungeschminkten Blick auf das eigene Lebensglück. Gerne werde ich etwas konkreter. Hier sind meine persönlichen Fakten und Antworten: 

Mein Lebensentwurf als kleines Mädchen war simpel, so sollte mein Leben sein: 

  1. Prinzessin werden 
  2. und Putzfrau 
  3. und natürlich Mami 

All das wollte ich werden. Nicht unbedingt in dieser Reihenfolge, aber alle drei „Berufungen“ waren mir schon mit 4 Jahren sehr wichtig. Fast so ist es dann auch gekommen …

 

Lebensziel Prinzessin: Mein Prinz 

Mein Prinz heißt Hendrik - nein nicht der aus Dänemark...

Ich habe einen liebevollen, wunderbaren Mann gefunden und geheiratet (natürlich habe ich auf dem Weg dahin auch einige Frösche geküsst). Mein Mann Hendrik trägt mich die meiste Zeit wie eine Prinzessin auf Händen. Wir haben aber beide auch über die Jahre viel voneinander gelernt und vor allem eine gute Streitkultur entwickelt. Nächstes Jahr sind wir 25 Jahre verheiratet und das soll auch weiter so bleiben! Punkt eins auf meiner Lebensziel-Liste ist also abgehakt, ich hatte sehr viel Glück! 

Lebensziel Putzfrau: Meine Liebe zu Ordnung 

Ich mag es gerne sauber und ordentlich und eine Grundordnung zu erhalten, klappt auch die meiste Zeit. (Besonders gerne putze ich die Küche.) Aber den Wunsch, das Putzen zum Hauptberuf zu machen, habe ich verworfen. Auch das war die richtige Entscheidung.

 

Mami sein: Meine Kinder 

Auch der größte Wunsch auf meiner Liste, mein Kinderwunsch, hat sich erfüllt! (Unser Familienportrait von 2003 ist übrigens von Star-Fotograf Christian Schoppe.)

Meine Töchter Lucie und Clara, meine wahre Lebensleistung!

Die Sache mit dem Berufswunsch 

Das war also meine ganz private Lebensbilanz. Noch nicht ganz! Denn ich habe dir ja versprochen, dass ich dir etwas mehr von meiner Berufsalternative zur Putzfrau erzähle. Was ich als Kind noch nicht überblickt habe, war die monetäre Seite des Lebens. Ich wusste aber schon früh, dass ich immer arbeiten wollte. Ich wollte mein eigenes Geld verdienen und nicht von einem Mann abhängig sein. Da war ich nicht anders als viele meiner Freundinnen in den 80ern. Und natürlich wollte ich einen Job, der mir Spaß macht. 

 

Das bin ich mit meinem besten Freund Georg Rosenbaum während unserem Studium an der HAW in Hamburg ca 1985

Auch was die berufliche Seite des Lebens angeht, hatte ich sehr viel Glück: Mein Traumberuf sollte letztendlich nichts mit Putzen, sondern mit Mode zu tun haben. Als Mode-Redakteurin begann ich 1987, nach meinem Design-Studium, meinen ersten Job bei einer von Deutschlands größten Frauenzeitschriften, der Brigitte. Zu diesem Job gehörte alles, was ich liebe: Klamotten stylen, reisen und Bild-Träume im Team erschaffen. Meine Erinnerungen an die Zeiten bei Brigitte, Für Sie und myself sind nur Gute und sie werden bleiben: Ich habe die Bilder der Modestrecken, die Begegnungen mit den vielen besonderen Menschen immer im Kopf und ich werde sie hoffentlich niemals vergessen.

Ich bin froh und glücklich, dass ich die unbeschwerte Zeit des Journalismus noch erlebt habe. Dieser kreative Job begleitet mich bis heute. Die Zeit im klassischen Print-Journalismus hat mich geprägt und ich hoffe, ich kann noch lange in der Modewelt arbeiten.

 

Das Ende der Glückssträhne: Ein neuer Anfang 

Und doch war irgendwann meine berufliche Glückssträhne vorbei. Ich musste gehen und war am Boden zerstört. Da war er, der Karriere-Bruch ab 50. Nun hatte es auch mich erwischt. Die klassischen Existenzängste waren plötzlich da. Ich, die immer positiv denkende Susie, war dabei, in einem dunklen Loch zu versinken. Aber aufgeben gilt nicht, nicht mit mir! Aufstehen, Krönchen richten, ihr wisst schon…

Vor 7 Jahren begann mein zweites Berufsleben als Curvy-Bloggerin. Ich habe meine vermeintliche Schwäche – mein Curvy Me – zu meiner Stärke gewandelt. War ich im Print immer die dicke Mode-Chefin, wurde ich im Netz die Plus-Size-Influencerin mit den schicken Kurven und den wertvollen Mode-Tipps. Jetzt, mit 58 Jahren, bekomme ich immer mehr Model-Jobs. Wenn mir das vor 10 Jahren jemand erzählt hätte, ich hätte ihn ausgelacht. Ich bin so dankbar für diese neuen Erfahrungen.

 

Die Mode mit all ihren Facetten ist und bleibt mein Lebensinhalt und meine Familie meine größte Stütze in allem, was ich tue: Ich bin eine glückliche Frau! ”

 

Wenn ich also zurückblicke, klingt mein bisheriges Resümee fast zu schön, um wahr zu sein. Ich habe stets versucht, die negativen Erlebnisse, die traurigen und tragischen Ereignisse in meinem Leben anzunehmen, das Negative aber nur bedingt zuzulassen. Es ist wichtig, aus Fehlern zu lernen und Schicksalsschläge zu akzeptieren, aber sie dürfen einen nicht bezwingen. Ich bin überzeugt, dass es wichtig ist, das Negative, die schlechten Vibes irgendwann loszulassen. Mir hat das immer geholfen! 

Würde ich rückblickend etwas anders machen?

Ein ganz klares NEIN! Ich glaube, dass alle Entscheidungen, die ich für mich getroffen habe, richtig waren – am Ende jedenfalls, auch wenn es zwischenzeitlich mal anders aussah. Es öffnet sich immer eine neue Tür, wenn sich eine andere gerade geschlossen hat. Ein so wahrer Spruch, der mir immer hilft, auch wenn die Zeiten mal wieder etwas unstet sind. Deshalb sei nicht so hart zu dir, wenn du deine Lebensbilanz ziehst.

Fotos: Susie, Ole Graf, Christian Schoppe, Otto 

Dieser Artikel ist in Kooperation mit Soulfully/ Otto entstanden - Ad//Paid Content

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Wann, wenn überhaupt, ist dick zu dick?

Die Diskussion heute auf susie knows..., dem Plus-Size Blog.

Ihr Lieben, wir dachten, allmählich ändere sich etwas. Frauen mit Kurven würden endlich gleichberechtigt akzeptiert und ihrer Schönheit gehuldigt. Aber nein, es gibt immer noch Unverbesserliche, die uns anklagend die BMI-Tabelle vor die Nase halten und über Gesundheitsrisiken für alle reden, die nicht in Größe 38 passen. Werbung mit Plus-Size Modeln ist demnach Aufforderung zu schädlichem Essverhalten und daraus resultierend höchsten Kosten für die Krankenkassen. Dementsprechend wird momentan Kritik laut an Werbebildern mit kurvigen Schönheiten.

Eigentlich sind Susie und ich es leid, immer wieder über dieses Thema zu reden. Denn wir setzen uns ein für körperliche Vielfalt. Jede Frau ist einzigartig, hat ihren eigenen Körper. Wir wollen nicht, dass eine Einheitstabelle, wie der Body-Maß-Index BMI, bestimmt, wie wir auszusehen haben. Punkt. Ende der Diskussion!

Schließlich hat jede Frau ihr eigenes Wohlfühlgewicht. Manche sind klein, zierlich und schlank und wiegen so gut wie nichts. Andere sind groß, kräftig und muskulös und bringen ein höheres Gewicht auf die Waage. Einige haben runde Hüften, einige haben ein Bäuchlein. Wer bitte maßt sich an, ihnen vorzuschreiben, wie viel sie wiegen sollen? Und welches Gewicht ist in welchem Fall gesund oder ungesund?

Susie und ich haben oft darüber gesprochen und sind letztendlich zu dem Schluss gekommen, dass Extreme nie gut sind. Magersüchtige sind ein schlechtes Vorbild und gefährden ihre Gesundheit genauso wie Menschen, die so schwer sind, dass sie nur noch im Bett liegen, weil ihre Beine ihr Gewicht nicht mehr tragen können.

Aber zwischen diesen beiden Extremen gibt es die verschiedensten Variationen von Figuren, und sie sind okay. Sie sollte man nicht alle über einen Kamm scheren, sondern den Einzelfall sehen. Das betrifft auch die Gesundheit. Wer gesund und fit ist, braucht sich um sein Gewicht kaum Gedanken zu machen. Wer dagegen Probleme mit den Knien oder ein erbliches Risiko für Diabetes oder eine andere Stoffwechselerkrankung hat, muss stärker auf seine Ernährung achten.

Aber davon abgesehen gilt für Susie und mich: Keine Frau sollte sich Normen anpassen müssen, die irgendjemand aufgestellt hat. Mögt und schätzt Euch so, wie Ihr seid! Und lasst Euch nicht einreden, dass Werbung mit Plus-Size Modeln eine Gefahr für die Volksgesundheit wären. Feiert stattdessen die Schönheit von Frauen mit Kurven!

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende

Eure Barbara.

Photos: Barbara

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Madrid ist eine Reise wert!

Museen, ungewöhnliche Restaurants, ein Abend in der Oper und die ersten Frühlingsgefühle! 

Wie immer im Februar steht mein Geburtstag an, und dieses Mal habe ich mir gewünscht zu verreisen. Mein Mann Hendrik und ich waren in Madrid - tatsächlich mein erstes Mal, aber sicher nicht das letzte Mal!

Susie im  Museo Thyssen Bornemisza. Wir haben diesem Museum einen ganzen Tag gewidmet. Es hätten auch zwei werden können, so beeindruckt waren wir von der Sammlung!

 

Unser Hotel, das H10 Puerta de Alcalálag nur einen Steinwurf entfernt vom Retiro Park im exklusiven Madrider Stadtviertel Salamanca. Unser Zimmer war im sechsten Stock und hatte einen besonders schönen Ausblick. Drinnen modern und sehr stylish eingerichtet - ein Tipp von Secret Escapes. 

 

Links: Das ist der Plunge-Pool auf dem Dach des Hotels, leider war er bei 14C doch noch etwas zu kalt, und (rechts) der Blick vom Dach des Hotels über die Stadt bis zu den Bergen.

Dinner beim besten Mexikaner der Stadt: Punto Mx (Das Restaurant hat sogar einen Michelin-Stern!)

 

Im Museo Thyssen Bornemisza gab es eine  grandiose Ausstellung des spanischen Malers Joaquìn Sorolla - Sorolla y la moda noch bis zum 27. März 2018!

Auf dem Foto bin ich noch blutjung! Aber wie das so ist mit Geburtstagen, ändert sich das von einem Tag auf den nächsten.

Am zweiten Tag haben wir uns den Königspalast - Palacio Real angeschaut! Für mich als alte Royalistin war es  ein wirklich besonderes Erlebnis! Das Königspaar lebt hier allerdings nicht. Der Palast ist ein Museum.

 

Was sagt man zu einen so azurfarbenen Himmel? Rechts:  Die Kirche in der das zukünftige Königspaar Leatitia & Felipe getraut wurden.

Hendrik, Susie und der Palast-Himmel: An Gold wurde im Palast definitiv nicht gespart!

Geburtstagstisch! Das hat der Gatte alles mitgeschleppt: herrlich! Am Abend vorher waren wir in der Oper oder Teatro Real und haben ein Werk von Kurt Weill gesehen: "Street Scene" auf Englisch mit einer unvergesslichen Kulisse.

 

 

Unsere Töchter haben sich während unserer Abwesenheit um unser Lieblingstier Gretel gekümmert. Danke fürs Hüten Lulu & Clari!

Nun hat der Alltag mich längst wieder, und leider liege auch ich, wie sicher viele von Euch, mit Erkältung im Bett.

Aber auch hier ist jetzt zum Glück ein Ende in Sicht. Genießt die Kälte und den Schnee und werdet bald gesund,

liebe Grüße an alle

xox Eure Susie*

Fotos: alle Fotos Susie*

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WERBUNG //  Dunkelbraun, Depri-Grau bis Pechschwarz: Wieso ist Wintermode meist so düster? Ich will Farbe!

Ihr Lieben, ist es nicht furchtbar, wie früh es jetzt dunkel wird? Das Ende der Sommerzeit macht mich total depri. Dabei habe ich gelesen, dass über 80 Prozent der Deutschen die Sommerzeit ablehnen. Wie kann das sein? Es gibt doch nichts Schöneres, als diese herrlich langen Sommerabende, die uns die Zeitumstellung beschert!

Wollmantel von Gudrun Sjödén in Rot, leicht ausgestellte A-Linie (Ich habe ihn mir sofort gekauft!) bis Größe XL (Gudrun Sjödén schneidet großzügig) 329 Euro

Gegen die Sommerzeit werden immer die gleichen Argumente angeführt: Ökonomisch wäre sie nicht sinnvoll, denn sie brächte keine Energieersparnis. Dazu kann ich nur sagen: Was für eine schreckliche Vorstellung, alles im Leben nur nach dem wirtschaftlichen Nutzen zu messen. Es gibt im Leben Dinge, die keinen Preis haben, bzw. unbezahlbar sind: zum Beispiel helle Sommernächte!

Dufflecoat von Boden mit buntem Muster (Es gibt ihn auch unifarben in leuchtendem Rot) bis Größe 48, 240 Euro

Ein anderes Argument: Die Zeitumstellung um eine Stunde im Frühjahr und Herbst brächte den Bio-Rhythmus durcheinander und führe zu wochenlangen Schlafstörungen. Aber im Urlaub in die Karibik oder nach Thailand zu fliegen, und so innerhalb von drei Wochen zweimal Zeitumstellungen von sechs Stunden und mehr zu bewältigen, stellt für Tausende Deutsche offenbar kein Problem dar.

Mantel aus britischem Tweed von Boden in Pink, bis Größe 48, 340 Euro

Ein ganz anderes Argument brachte ein Freund von mir jetzt vor: Kühe! Ja, ich kann verstehen, dass die armen Viecher zur gewohnten Zeit gefüttert und gemolken werden wollen. Aber vielleicht sollte ich erwähnen, dass das Gespräch im Steakhaus stattfand, wo wir uns auf seinen Vorschlag hin trafen und er es sich gut schmecken ließ. Irgendwie nahm das seiner anrührenden Geschichte von den gequälten Kühen ein klitzekleines bisschen Glaubwürdigkeit.

Daunenmantel mit recycelten Federn von Gudrun Sjödén, bis Größe XL, 439 Euro

Aber ich bin vom Thema abgekommen: Warum fällt Modedesignern für Wintermode immer nur eine Farbpalette von Dunkelbraun über Depri-Grau bis Pechschwarz ein? Wo sowieso alles düster und dunkel ist? Fehlendes Sonnenlicht führt erwiesenermaßen nicht nur zu Vitamin-D-Mangel, sondern auch zu Depressionen. Die Bewohner von Murmansk haben in ihren Wohnungen UV-Lampen, um in der wochenlangen Polarnacht nicht wahnsinnig zu werden. Wollen die Modedesigner mit ihren dunklen Farben ereichen, dass wir auch depressiv werden und uns zutiefst deprimiert vor den Bus stürzen? Der Massen-Suizid würde sicherlich gelingen, weil der Busfahrer uns in unserer düsteren Kleidung auf dem genauso düsteren Asphalt nicht sehen kann.

Den Daunenmantel von Gudrun Sjödén gibt es in drei Farbvarianten, bis Größe XL, 439 Euro

Aber ich bin schon wieder vom Thema abgewichen. Das muss an der Dunkelheit liegen. Mein Gehirn arbeitet ohne Sonnenlicht nur mit reduzierter Leistung. Denn eigentlich wollte ich heute schreiben, dass es zum Glück auch Designer gibt, die uns im Winter das geben, was wir dringend brauchen: fröhliche Farben. Deshalb habe ich Euch bunte Mäntel von Gudrun Sjödén und Boden herausgesucht. Denn so angezogen bekommen wir keinen Winter-Blues!

Samtmantel von Boden, bis Größe 48, 170 Euro

Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag, Eure Barbara.

Photos: PR Gudrun Sjödén/Boden

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„Ich will der Jugend nicht hinterherlaufen!“ Birgit Schrowange zeigt ihre grauen Haare.

 

Birgits neuer, echter Look!

Straffe Haut, schöne Haare, gute Figur: Von Frauen wird in unserer Gesellschaft erwartet, dass sie sich alterslos präsentieren. Vor allem, wenn sie in der Öffentlichkeit stehen, wird jede Falte, jedes weiße Haar mit Häme kommentiert. Diesem Druck war auch die Fernseh-Moderatorin der Sendung „Extra“, Birgit Schrowange, ausgesetzt. Sie ist eine schöne Frau mit beneidenswert vollem, dickem Haar. Ihre kastanienbraune Haarpracht war eines ihrer Markenzeichen. Dabei wurde sie früh grau und färbte sich die Haare seit Jahren. Aber jetzt ist Schluss: Am Montag Abend präsentierte sich die 59-Jährige auf RTL zum ersten Mal mit ungefärbten, grauen Haaren. Und sah phantastisch aus!

Das war einmal, die hübsche Brünette ist passé. 

Die RTL-Sendung „This Time next Year“ mit Moderator Jan Hahn begleitet ein Jahr lang Menschen, die sich einen Traum erfüllen wollen, bzw. eine Veränderung in ihrem Leben wünschen. Für Birgit Schrowange hieß das: Schluss mit der lästigen Färberei. Sie wollte endlich ihre grauen Haare zeigen. Allerdings war der Übergang schwierig, denn Grau kann man nicht färben. Bis es herausgewachsen ist, dauert es eine Zeit, und in der sieht man mit zwei Haarfarben nicht gut aus. Deshalb schnitt sie die Haare kurz und trug ein Jahr lang eine Perücke. Gestern Abend zeigte sie sich zum ersten Mal mit ihrer natürlichen Haarfarbe im Fernsehen. „Ich will zum Alter stehen und nicht der Jugend hinterherlaufen“, erklärte Birgit Schrowange. Bravo!!!

 

 

Birgits Selfies von Instagram

Wir Frauen müssen uns gegen das Diktat ewiger Jugend und den Zwang, dem gängigen Schönheitsideal zu entsprechen, wehren! Birgit Schrowange setzte jetzt ein Zeichen und macht damit uns allen Mut! Steht zu Eurem Aussehen!

Eure Susie und Barbara

 

Fotos: Stepahn Pick @ RTLD/ Birgit Schrowange/Instgram

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Vorurteile können tödlich sein: Wie Übergewichtige beim Arzt diskriminiert werden!

Lebensgefahr, Intensivstation. Eine Freundin von Susie und mir wäre jetzt fast gestorben. Sie klagte seit Tagen über Atemnot, konnte keine Treppe mehr steigen, ohne nach Luft zu ringen. Als es immer schlimmer wurde, beknieten wir sie, endlich zum Arzt zu gehen. Aber der meinte bei ihrem Anblick nur: „Nehmen Sie ab und treiben Sie Sport, dann vergeht die Kurzatmigkeit von selbst.“ Eine näher gehende Untersuchung hielt er für unnötig. Die Ursache ihrer Atemnot sah er ja auf einen Blick: ihr Übergewicht. Drei Tage später lag sie mit Lungenembolien, ausgelöst durch eine schwere Thrombose, auf der Intensivstation.

Ein Einzelfall? Leider nein! Eine neue Befragung zeigt, dass Ärzte bei übergewichtigen Patienten seltener Blutuntersuchungen, Computer-Tomographien, etc. anordnen, als bei schlanken Patienten. Denn die Ursache ihrer Beschwerden, siehe das Schicksal unserer Freundin, ist ja offensichtlich: Ihr Übergewicht. Diese Einstellung hat fatale Folgen: Viele Ärzte untersuchen diese Patienten nicht gründlich genug, und Übergewichtige gehen zu selten oder zu spät zum Arzt, weil sie befürchten, dass er ihre Beschwerden nur auf ihr Gewicht zurückführt und ihnen Vorhaltungen macht, endlich mit einer Diät zu beginnen.

Außerdem wirken verschriebene Medikamente oft nicht oder zu schwach, weil bei der Dosierung das Gewicht nicht genug berücksichtigt wird. Eine weitere Studie hat jetzt gezeigt: Bei 300 Obduktionen (Ich weiß, das ist nicht appetitlich, aber das Thema ist leider ernst.) wurde aufgedeckt, dass bei Übergewichtigen 1,65 mal häufiger Krankheiten übersehen wurden, darunter auch schwere Erkrankungen wie Lungenkrebs und Herzleiden, als bei Schlanken.

Übergewicht kann also tödlich sein. Und das nicht nur, wie uns immer wieder gesagt wird, wegen der Erkrankungen, die ein zu hohes Gewicht verursacht, wie Diabetes, Bluthochdruck, etc., sondern wegen der Vorurteile, die Ärzte und Krankenhauspersonal gegenüber Menschen mit einem höheren BMI haben. Ja, eine Patientin ist vielleicht kurzatmig, weil sie ein hohes Gewicht hat und sich zu wenig bewegt, aber sie kann außerdem eine lebensgefährliche Thrombose haben! Diese Form der Diskriminierung muss endlich aufhören! Ärzte sollten ihre übergewichtigen Patienten ernst nehmen!

Eure Barbara.

Photos + Illustration: shutterstock

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Schöne Kurven und viel nackte Haut: Der Halbzeit-Bericht von der Curvy-Model-Castingshow auf susie knows...!

"Curvy Supermodel": RTL II sucht momentan zum zweiten Mal Deutschlands schönstes Plus-Size Model. Gestern war Halbzeit: 13 junge Frauen kämpfen jetzt noch um den Sieg. Man kann bei der Beurteilung von Casting-Shows durchaus unterschiedlicher Meinung sein, aber RTL II gebührt dafür Dank, dass der Sender die Schönheit von Frauen mit Kurven zeigt.

Gestern war das große Umstyling angesagt, und natürlich flossen reichlich Tränen. Ich habe deshalb nur eine dringende Bitte: Kann, nach gefühlten 100 Folgen Germany's Next Topmodel und der zweiten Staffel von Curvy Supermodel, jemand diesen Mädels sagen, dass in einer solchen Casting-Show irgendwann der Friseur, pardon, der Hair-Stylist, mit der Schere kommt? Und dass Haare nachwachsen!!!

Was mich dagegen beim Betrachten der Sendung mehr beschäftigt hat, war die Tatsache, dass die Mädchen ihren neuen Haarschnitt in Unterwäsche präsentieren mussten. Aus dem Off hieß es dazu: "Die Teilnehmerinnen tragen Funktionsunterwäsche, um nicht vom neuen Look abzulenken." Oh, bitte!!! Ein schlichtes schwarzes Kleid hätte das auch getan, wahrscheinlich sogar besser. Denn so an- beziehungsweise ausgezogen, beachteten die Zuschauer doch wohl eher die Figur als die Frisur.

Susie und ich haben schon öfter darüber diskutiert, wieviel Haut ein Model zeigen sollte, denn immer mehr präsentieren ihre Kurven kaum verhüllt. Können Models mit Plus-Size Figuren nur über Nacktheit und den damit einhergehenden Voyeurismus erfolgreich sein? Viele Size-Zero Models lehnen Unterwäsche-Shoots ab. Für Plus-Size Models ist das nicht so einfach, denn sie werden oft für Wäsche-Photos gebucht, gerade in Katalogen. Wer das nicht möchte, wird finanziell kaum über die Runden kommen. Aber müssen sie sich auch im Fernsehen mit Namensnennung so präsentieren? Gina (2. v.l.) war es sichtbar unangenehm, da halfen auch tröstende Worte von Moderatorin Angeline Kirsch nicht viel.

Wir wollen nicht spießig, altmodisch oder prüde sein, aber kommt eine üppige Figur in einem gut geschnittenen Kleid nicht besser zur Geltung als in Unterwäsche? Was meint Ihr? Schreibt uns, wir freuen uns auf eine Diskussion mit Euch!

Eure Barbara

Die Top 13 bei Curvy-Supermodel. Am 28. August wird eine von ihnen zur Siegerin gekürt.

Photos: RTL II, "Curvy Supermodel. Echt. Schön. Kurvig." Montags 20.15 Uhr auf RTL II

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Abi-Ball 2017: Feiern wie eine Prinzessin!

Gestern feierte meine kleine Tochter Clara mit 180 Mitabiturienten ihr Abitur. Uns als Familie hat dieses Ereignis seit Wochen, ach was, seit Monaten beschäftigt. Besonders die Klamottenfrage ghat uns sehr bewegt - hier ist das Ergebnis, das ich Euch nicht vorenthalten möchte.

La Familia: Ich, Susie in Zara (Jacke und Top) und einem Tüllrock von Asos Curve, unsere Abiturientin Clara in ihren Klein-Mädchentraum, der stolze Vater Hendrik ganz klassisch im Anzug, die Schwester Lucie in einem bezaubernten roten Kleid von "And Other Stories" und Lucies Freund Lion ebenfalls sehr trés chic im Anzug...

Meine Abiturfeier einst war sehr viel schlichter: Aula, warmer Sekt und ein feuchter Händedruck.

Aber diese Zeiten sind längst vorbei, heute feiert man richtig, in  Abendroben und im Smoking. Ich finde sie  feiern zurecht, denn diese Generation wird in zwölf Jahren quasi durch Schule gehetzt - deshalb darf sie sich  auch richtig feiern!

 

Die Anprobe am Vortag, wir haben das gekaufte Kleid noch ordentlich mit Sternen "gepimmt". Claras zweiter Name ist Stella (ital. Stern) und seit sie ein Baby war, liebt sie Sterne. Dieses Kleid war ihre Vision eines Ballkleides, wir haben alle geholfen dieses Traum wahr werden zu lassen.Wie gut, dass wir alle vom Fach sind... Perfekt passend zum Sternentraum Hendrik im Sternenjackett. Er hat dieses Jackett einmal für einen Styling-Job mit Leder-Sternen verziert - was für ein Paar! Tatsächlich hat er sich aber für den klassischen Abendanzug entschieden.

Dies ist mein Lieblingsbild des Abends von Clara, ich liebe dieses Lachen, makes me smile :)

Auch die erwachsenen Kinder hatten viel Spaß. Lea, Lion und Lucie - die Generation "L" waren auch auf Hamburgs Helene-Lange-Gymnasium und trafen am Abend viele ehemalige Mitschüler und natürlich auch Lehrer. Da gab es viel Neues zu besprechen.

Der Abend wurde zum rauschenden Fest mit viel Dancing, einem eindrucksvollem Feuerwerk und vielen, vielen  emotionalen Momenten.


Shine on my little Star, bleib wie Du bist und ich wünsche Dir nur das Beste für deine Zukunft

Love Mummy!

Euch wünsche ich eine tolle Woche!

Eure Susie*

Fotos: Susie, Bärbel & Carlos

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Minirock, Shorts, Spaghetti-Träger: Kaschieren oder Zeigen? susie knows..., der Plus-Size Blog, widmet sich heute einem umstrittenen Thema!

Bis vor kurzem galt für runde Frauen bei Kleiderfragen nur eine Devise: Verhüllen, verstecken, in dunklen Farben möglichst nicht auffallen. Das hat sich zum Glück geändert.

Blogs, wie susie knows..., setzen sich dafür ein, dass sich auch mollige Frauen modisch, schick und selbstbewusst anziehen. Bei kühleren Temperaturen ist das gar kein Problem. Aber wie sieht es aus, wenn es, wie jetzt zu Pfingsten, richtig heiß wird, und jeder am liebsten so wenig wie möglich anzieht?

susie knows... möchte darüber mit Euch diskutieren, denn es ist ein Thema, zu dem es zwei Meinungen gibt, die beide ihre Berechtigung haben. Was meint Ihr?

  

„Wir stehen zu unserer Figur und zeigen sie selbstbewusst her!“, sagen die einen und ziehen Miniröcke und Shorts an, auch wenn die Hüften und Oberschenkel üppig sind, oder zeigen ihre runden Oberarme in ärmellosen Tops. Gerade junge Mädchen wollen schließlich hübsch und sexy aussehen und sich nicht in zeltartige Sommerkleider hüllen.

„Man sollte seine Schwachstellen nicht auf dem Silbertablett präsentieren, sondern geschickt kaschieren!“, meinen die anderen. Sie halten zwar auch nichts davon, ihre Figur in unförmiger Kleidung zu verstecken, aber sie tragen wegen dickerer Oberarme auch bei größter Hitze immer Blusen mit Ärmeln und wegen üppiger Beine lange Hosen oder mindestens knielange Röcke.

  

Sind Miniröcke, Shorts und Tops mit Spaghetti-Trägern also Plus-Size Ladies zu empfehlen oder nicht?

Eine eindeutige Empfehlung kann susie knows... Euch nicht geben. Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass auch nicht jeder dünnen Frau Shorts oder Spaghetti-Träger blendend stehen, wenn beispielsweise die Beine nicht gerade, die Schultern knochig oder die Arme sehr sehnig sind, gibt es zu viele verschiedene Figur-Typen, um eine Antwort für alle zu geben.

Denn neben der grundsätzlichen Entscheidung: „Kaschieren oder Zeigen?“, spielt außerdem die individuelle Figur eine große Rolle: Auch sehr runde Apfel-Figuren haben meist gute Beine, sie können also problemlos Miniröcke oder Shorts tragen. Viele Birnen-Figuren haben dagegen einen schönen Oberkörper, der in ärmellosen Tops perfekt zur Geltung kommt.

  

Schreibt uns, wie Ihr dazu steht: Miniröcke ja oder nein? susie knows... freut sich auf eine lebhafte Diskussion mit Euch!

Für diejenigen von Euch, die mehr Lust haben zu shoppen sind hier acht Röcke zum Bestellen -

4 kurze und 4 lange Röcke:

 

ASOS CURVE – Minirock mit mehrlagigem Rüschensaum und Palmenprint,  29,99 €

ASOS CURVE – Kurzer Jeansrock in mittelblauer Waschung,  27,99 €

 

ASOS CURVE – Bleistiftrock mit geraffter Seitenpartie,  20,99 €

ASOS CURVE – Abschlussball-Rock aus Neopren mit Paperbag-Taille,  47,99 €

 

Manon Baptiste,  SPITZEN-BLEISTIFTROCK, 99,99 €

Zizzi,  SAMTIGER FALTENROCK MIT GUMMIBUND,  39,99 €

 amber&VANILLA, GESTREIFTER MIDIROCK,  99,99€

Persona by Marina Rinaldi, AUSGESTELLTER ROCK MIT ALLOVER-PRINT,  179,99 €

Genießt das herrliche Sommerwetter...

 (in Mini- oder Maxiröcken)! 

Eure Susie und Barbara

Photos: Pinterest/ PR AsosCurve & Navabi

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Wer will schon eine Birne sein? Pharao klingt doch viel besser!

Oben schmal, unten rund: Eine solche Figur, wie ich sie habe, wird als Birne bezeichnet. Das ist mir eigentlich gar nicht recht. Denn ich mag Birnen nicht, sie haben mir noch nie geschmeckt. Apfel-Figuren haben es da viel besser. Äpfel sind lecker und haben in der Menschheitsgeschichte eine wichtige Rolle gespielt. Eva hat schließlich einen Apfel vom Baum der Erkenntnis gepflückt, keine Birne. Wir Birnen werden seit dem Beginn der Schöpfung diskriminiert. Jawohl!

Wie Ihr wisst, war ich in Ägypten zu einer Lesereise. Im Ägyptischen Museum in Kairo dachte ich beim Anblick der Statuen und Reliefs von Pharao Echnaton wieder an meine Birnenfigur. Denn Echnaton ließ sich mit schmaler Taille, breiten Hüften und Oberschenkeln abbilden. Die Forschung rätselt bis heute, warum. Litt er an einer Krankheit, die ihn diese für einen Mann untypische Figur haben ließ? Oder wollte er, nachdem er die Vielgötterei abgeschafft und nur noch einen Gott, die Sonnenscheibe Aton, anbetete, als göttlicher Pharao in seiner Gestalt Männliches und Weibliches ebenfalls als Einheit darstellen? Wir wissen es nicht.

Ich habe beim Anblick von Echnaton auf jeden Fall beschlossen: Schluss mit der grässlichen Birne! Wenn mich in Zukunft jemand fragt, was für eine Figur ich habe, werde ich antworten: "Pharaonisch!"

Eure Barbara, die Ex-Birne

Photos: Barbara

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