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Lane Bryant's Kampagnen Spot im US Fernsehen verboten!

Für die US Sender ABC & NBC sind die gezeigten Plus Size Frauen zu unanständig - "too racy"! Geht's noch?

Über die Plus-Size Mode von Lane Bryant und deren Body-Positive-Kampagne haben wir hier ja schon öfters berichtet. Jetzt macht das Label wieder von sich reden.

In dem neuen Werbespot wollte Lane Bryant auf ihre Kampagne #ThisBody aufmerksam machen, die wieder das positive Körperbild fördern soll. Plus-Size Super-Models, darunter auch Ashley Graham, Bikini-Model für Sports Illustrated, sprechen über ihr Körpergefühl. 

Zu hören sind in dem Spot Aussagen über den Körper. "#ThisBody is made for proving them wrong", "#ThisBody is made for love", #ThisBody ist made for live". (Dieser Körper ist gemacht, um ihnen zu zeigen, dass sie falsch liegen; ist für die Liebe gemacht, ist zum Leben gemacht). In ästhetischen Schwarz-Weiß-Bildern zeigt der Wäsche-Spot starke, glückliche Frauen - und sehr viele, sexy Kurven und schöne Haut. Anscheinend zuviel Haut und Kurven für die prüden US TV Moral-Apostel. Ihnen war das alles viel zu aufreizend.

ABC und NBC wollten das Video nicht in seiner derzeitigen Version zeigen. Sie forderten Änderungen, damit das Video ihren Anstandsrichtlinien entspricht.

Puh, only in America...

Curvy-Beauties: Georgia Pratt, Precious Lee & Ashley Graham

Denise Bidot macht Yoga. Georgia Pratt stillt ihr Baby - öffentlich (Hilfe!)!!!

Precious Lee & Ashley Graham haben Spaß und haben beide eine super Ausstrahlung, wie ich finde!

Precious Lee - kurvig und wunderschön.

Das kanadische Plus-Size Top-Model Tara Lynn war natürlich auch mit von der Partie...

Ashley Graham & Georgia Pratt , gehen diese Einlicke zu weit? Was meint Ihr?

Ich finde, dass jede Anzeige, jeder Werbespot, der normale und kurvige Frauen zeigt wichtig ist, in einer Werbe-Welt, die sonst nur von Gazellen und Elfen regiert wird. Er ist wichtig, weil er den Konsumenten - uns Allen- aufzeigt, wie schön kurvige Körper sind! 

Wir, von susieknows...finden, es braucht noch sehr viel mehr Firmen, die den Mut aufbringen sich zu normalen Körpern zu bekennen.

Lane Bryant, we salut you!

Aber macht Euch selber eine Meinung- hier ist das Video:

 

video & alle Photos: Lane Bryant

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Heute ist Weltfrauentag! susie knows..., der Plus-Size Blog, gratuliert Euch herzlich!

Ihr Lieben, heute wird der Weltfrauentag gefeiert! Ein Anlass, Euch zu gratulieren und Euch alles Gute zu wünschen, habt einen schönen Tag und Erfolg beim Erreichen Eurer Ziele und Wünsche. Denn der Weltfrauentag ist nicht als heiterer Friede-Freude-Eierkuchen-Festtag entstanden, sondern hatte einen ernsten Grund.

Als die deutsche Sozialistin Clara Zetkin ihn 1910 vorschlug, kämpften Frauen um das Wahlrecht, das bis dahin nur Männern vorbehalten war. Mit dem Weltfrauentag sollte daran erinnert werden, dass die Hälfte der Menschheit kein Stimmrecht hatte und keine politischen Entscheidungen treffen durfte. Dieser politische Zweck hat sich zumindest für uns Frauen in Europa inzwischen erledigt.

Trotzdem gibt es noch viel zu tun. Zum Beispiel müssen wir immer noch für die Gleichberechtigung von Plus-Size in der Modewelt kämpfen. susie knows..., der Plus-Size Blog, wird sich weiter dafür einsetzen!

Lasst Euch heute feiern und macht Eure Träume wahr! Ihr wisst doch: Only the sky is the limit!

Eure Susie und Barbara

Photo: Barbara

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"So sehe ich nicht aus!" Lena Dunham beschwert sich über Photoshop-Bearbeitung! Völlig zu Recht, findet Barbara von susie knows..., dem Plus-Size Blog.

Die amerikanische Schauspielerin und Drehbuchautorin Lena Dunham ist Covergirl beim spanischen Magazin "Tentaciones". Allerdings sehr viel schlanker, als sie eigentlich ist. Lena Dunham fand deshalb deutliche Worte auf ihrem Instagram-Account über diese Manipulation. "Ich fühle mich geehrt, dass ich auf Eurem Cover bin und Ihr ein Foto von Ruven Afanador gekauft habt, bei dem ich mich immer großartig fühle", schrieb die 29-Jährige auf Instagram. "ABER so hat mein Körper NOCH NIE ausgesehen und wird auch nie so aussehen! Hier wurde wie wild Photoshop benutzt." Dabei ist nicht geklärt, wer das Photo retuschiert hat. Die Zeitschrift sagt, sie habe es genau so von der Photo-Agentur eingekauft. Lena Dunham gehört zu den prominenten Kritikerinnen gegen den Schlankheitswahn in Hollywood. Dass ausgerechnet ein Photo von ihr manipuliert wurde, erbost sie deshalb besonders. "Ich nehme nicht ab, um irgendwelchen Maßstäben der Unterhaltungsindustrie zu entsprechen!"

Dieses Foto zeigt Lena Dunham dünner, als sie ist.

Lena Dunham ist nicht die einzige, der mit Photoshop Kilos und Falten entfernt werden. Selbst wunderschöne, gertenschlanke Promis und Models erscheinen absurd glatt und unrealistisch dünn auf den Covern der Zeitschriften, manche grotesk zu Barbie-Puppen verunstaltet. Das Gefährliche dabei ist: Auch wenn uns der Verstand sagt, dass die Bilder geschönt sind, sie setzen sich doch in unseren Köpfen fest und werden damit Realität.

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Mit Photoshop kann heute jedes Photo Pixel für Pixel bearbeitet werden. Das hilft, wenn das Model einen Pickel auf der Nase hat, der auch unter viel Schminke nicht verschwindet. Aber muss das Ergebnis immer so extrem geschönt und unrealistisch sein? Darüber empört sich immer wieder die Initiative AnyBody. Susie knows... kann sich dieser Haltung nur anschließen. Deshalb wollen wir Euch an einigen Beispielen zeigen, wie sehr die Bilder heutzutage lügen.

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Leider wird Photoshop immer wieder massiv missbraucht. Das ist fatal. Denn es schafft falsche Vorbilder. Wie soll eine "Normal-Frau" mithalten können, wenn selbst die Photos von Superstars bearbeitet werden, um eine Makellosigkeit vorzutäuschen, die kein Mensch besitzt? Das Computer-Programm verhilft zu einer oft fragwürdigen Schönheit, die auf natürlichem Wege nicht zu erreichen ist. Das setzt junge Mädchen, die ihren Idolen nacheifern, unter Druck, führt zu Magersucht, Schönheitsoperationen und allen anderen, damit verbundenen Begleiterscheinungen. Denn auch wenn wir alle wissen, dass die Photos bearbeitet sind, die Bilder beeinflussen uns doch.

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Jennifer Lawrence hat sich immer wieder in Interviews dafür ausgesprochen, dass junge Mädchen ihren Körper akzeptieren und nicht falschen Schönheitsidealen nacheifern sollten. Aber auch Photos von ihr, wie hier auf dem Cover der "Flare" (damals noch mit langen Haaren), wurden schon manipuliert. Der Hals ist länger, die Schlüsselbeine rutschen nach oben, Taille, Arme und vor allem Oberschenkel sind dünner. Was soll das? Sie ist doch von Natur aus hübsch genug!

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Auch Kate Winslet wurde schon Opfer solcher Photo-Bearbeitungen. Sie hat eine üppige, sehr weibliche Figur, zu der sie steht. Das war der GQ offensichtlich zu viel Weiblichkeit und so machte sie sie zum Strich in der Landschaft. Auch da kann man nur fragen: Was soll das? Wozu zeigt man die Schauspielerin auf dem Cover, wenn man sie nicht so will, wie sie ist, und deshalb bis zur Unkenntlichkeit verändert?

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Gelegentlich geht die Bearbeitung mit Photoshop nicht nur zu weit, sondern voll daneben. Das Ergebnis sind dann so groteske Bilder, wie hier zu sehen. Das sowieso schon spargeldünne Model (links) wird so mager gemacht, dass man nur den Notarzt rufen kann. Dem Model für die inzwischen berühmt-berüchtigte Ralph Lauren-Kampagne (rechts) kann auch kein Notarzt mehr helfen. Sie hat keine Figur mehr, die mit menschlicher Anatomie auch nur das Geringste zu tun hat.

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Auch hier hat Photoshop eindeutig verschlimmbessert: Das Ärmchen ist plötzlich bemitleidenswert dünn, wie ein Stöckchen, aus dem Gesicht ist jeder Charakter entfernt. Das Model ist nur noch eine ausdruckslose Barbie-Puppe. Und das soll schön sein? Susie knows... sagt "Nein Danke!" zu solchen Manipulationen.

Eure Barbara.

Photos: Anybody/Instagramm Lena Dunham, Ruven Afanador/Tentaciones

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Jetzt beginnt die fieseste Jahreszeit: Dunkel, Regen, kühl und der Frühling noch in weiter Ferne. Gegen schlechte Laune und Depressionen hilft jetzt nur eins: Ab in den Süden!

Das aber heißt: Ich brauche einen neuen Badeanzug!

Badeanzug: AsosCurve Figurformender Badeanzug   49,99 €

Voriges Jahr hatte ich einen wirklich schönen gefunden, aber leider bestand er den Test im Meer nicht. Denn ich habe ein Problem: Untenrum üppig, aber oben nix in der Bluse. Was unten passt, ist oben zu weit. Dementsprechend schlabberte das Dekollete ein bisschen, aber ich dachte beim Kauf, es würde schon gehen. Von wegen! Wenn ich aus dem Wasser stieg, gewährte ich tiefere Einblicke, als ich zu zeigen bereit war. Und dann die ultimative Katastrophe: In meinen zu weiten Ausschnitt schwamm eine Glibber-Qualle. Deshalb muss ein neuer Badeanzug her, es hilft nichts.

Nun ist das mit dem Badeanzug-Kauf so eine Sache. Im Grunde empfiehlt er sich nur, wenn man sich mal wieder so richtig gedemütigt fühlen möchte. Denn ein Badeanzug-Kauf ist nichts für zarte Gemüter.

Links: Badeanzug: BODEN -VORNE GEWICKELTER BADEANZUG79,50 €

Rechts: Badeanzug: BODEN- BANDEAU-BADEANZUG MIT RÜSCHEN79,50 €

Ich betrete voll böser Vorahnungen ein Fachgeschäft. Badeanzüge so weit das Auge reicht, aber alle haben ausgearbeitete Körbchen. Mit was soll ich die füllen? Die gertenschlanke Verkäuferin mustert mich streng und meint: „Mit ihrer Problemfigur ist es schwierig.“ Hm. Bis eben war ich sehr weiblich mit einigen üppigen Rundungen, nun habe ich eine Problemfigur. „Aber“, fährt sie fort, „Schwierigkeiten sind ja bekanntlich dazu da, überwunden zu werden, haha!“ Sie kramt in einer Ecke und bringt mir zwei Badeanzüge. Der eine ist quittegelb. In Gelb sehe ich mit meiner blassen Haut aus, wie eine Wasserleiche. Der andere ist sehr sportlich geschnitten. Ich hätte gern etwas Modischeres gehabt. Aber gut, ich probiere ihn an.

In der Umkleidekabine stellt sich mir die Frage, die beim Anprobieren eines Badeanzugs unweigerlich auf jeden zukommt: Unterhose anbehalten oder nicht? Zwar klebt im Schritt eine Plastikfolie, aber ein bisschen eklig ist es schon. Also behalte ich sie an und zwänge den Badeanzug darüber. Schon reißt die Verkäuferin den Vorhang beiseite. „Na bitte, steht Ihnen ausgezeichnet!“ Ich sehe mich im Spiegel an. Der Badeanzug zeigt Fettröllchen, von denen ich gar nicht wusste, dass ich sie habe. Um die Hüfte hat sich die Unterhose zu einer Wurst gerollt, als trüge ich einen Rettungsring unter dem Anzug. Dafür sind meine üppigen Hüften schutzlos den Blicken preisgegeben, denn der Badeanzug hat einen sehr hohen Beinausschnitt. „Sehe ich wirklich so furchtbar aus?“, denke ich verzweifelt, murmele etwas von: „Es mir noch mal überlegen“, und verlasse fluchtartig das Geschäft.

 

Links: Badeanzug: La Blanca/Navabi -DRAPIERTER BADEANZUG 179,99 €

Mitte: Badeanzug: La Blanca/Navabi BADEANZUG MIT ROCK 199,99 €

Rechts: Badeanzug: Miraclesuit/Navabi BADEANZUG SOLID AURORA  189,99 €

Eine große Ladenkette ist mein nächstes Ziel. Da hier junge Mädchen einkaufen, gibt esauch Badeanzüge ohne Körbchen. Ich greife ein Modell und eile in die winzige Garderobe. Eine chinesische Zirkusartistin würde sich hier wie zu Hause fühlen. Ich aber habe Angst, mir beim Versuch, die Bluse aus- und den Badeanzug anzuziehen, die Schulter auszukugeln oder den Spiegel einzuschlagen. Nach diversen Verrenkungen ist es geschafft.

Ich sehe in den Spiegel und schrecke zusammen. Im unbarmherzig kalkweißen Licht, das von oben strahlt, sehe ich aus, wie der Tod auf Latschen, beziehungsweise im Badeanzug. Ich bin nicht nur blass, meine Haut ist fahlgrau. Jede noch so kleine Rundung ist gnadenlos grell ausgeleuchtet und wirft tiefe Schatten. Davon abgesehen habe ich mit diesem Badeanzug das gleiche Problem, wie mit dem alten. Unten sitzt er, oben schlabbert er. Eine Nummer kleiner müsste das Problem beheben. Beherzt greife ich zur kleineren Größe. So ein Gewebe ist schließlich elastisch. Der Stoff ist es tatsächlich, die Nähte sind es nicht. Sie krachen bedenklich.

Badeanzug: Junarose /Asos Curve– Jeanne – Badeanzug  44,99 €

Frustriert mache ich mich auf den Heimweg. Da komme ich am Laden einer Designerin vorbei, die ein Herz für üppige Frauen hat. Und siehe da, sie hat den perfekten Badeanzug für mich entworfen: Keine Körbchen, oben höher geschlossen und ein Beinausschnitt, der meine Problemzone gut kaschiert. Jetzt kann ich im Frühlingsurlaub an den Strand (Quallen sind ja possierliche Tierchen, aber sie werden mir nicht mehr auf die Pelle rücken!) und danach bewerbe ich mich mit meiner Verrenkungsnummer beim chinesischen Zirkus.

Barbara

PS: Alle Badeanzüge könnt Ihr durchs Klicken auf das Foto, bzw. den Link direkt bestellen!!!

Photos: PR

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2016: Die Erfüllung all Eurer guten Vorsätze und Hoffnungen wünscht Euch Barbara von susie knows..., dem Plus-Size Blog!

Ihr Lieben, Susie hat Euch bereits von ihren Wünschen für das kommende Jahr berichtet. Auch ich will Euch meine Pläne nicht vorenthalten, denn 2016 wird für mich ein ereignisreiches Jahr! Es hat bereits sehr gut begonnen, denn mein Buch "Kindheit in Trümmern" über deutsche Kriegskinder 1945 ist jetzt von der Jugendbibliothek und dem Verein proWissen in Potsdam mit dem Emys-Preis als bestes Sachbuch im Januar ausgezeichnet worden.

Der Preis freut mich sehr und ist ein guter Ansporn, denn ich schreibe bereits an meinem nächsten Buch, das im Herbst bei der Frankfurter Buchmesse erscheinen wird. Das heißt, ich muss das Manuskript von 240 Seiten bis Ende April abgeben. Wie Ihr seht, werde ich in den kommenden Wochen und Monaten sehr fleißig sein (müssen)!

Mein kulturelles Highlight des Jahres erwartet mich Anfang Mai. Ich bin zu einer glanzvollen Ballett-Premiere im Bolschoi-Theater in Moskau eingeladen. Das ist ein weiterer guter Grund, das Manuskript bis dahin fertig zu schreiben. Denn nur dann kann ich mit gutem Gewissen nach Moskau fahren.

Aber natürlich widme ich mich in diesem Jahr auch intensiv dem Thema Plus-Size! Mitte Januar steht die curvy is sexy Modemesse in Berlin im Kalender. Susie und ich fahren selbstverständlich hin und werden Euch über die neuesten Trends und Marken von dort ausführlich berichten.

Ich wünsche Euch allen eine schöne erste Januarwoche,

Eure Barbara.

Photos: Barbara

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Ein frohes und gesundes 2016 wünsche ich Euch allen!

Wie die meisten, haben auch Barbara und ich gute Vorsätze gefasst und freuen uns auf Dinge, die dieses Jahr anstehen!

Wir wollen Euch unsere Pläne nicht vorenthalten: Das Ereignis, auf das ich mich besonders freue, findet im kommenden Mai statt.

Mein Event of the Year ist das Adele-Konzert in Hamburg!

Als Fan der ersten Stunde habe ich mich auf Soulfully geoutet und heute für alle hier noch einmal mein

Fan-Post an Adele:

Liebe Adele,

Du Jahrhundertstimme, Du Plus–Size Stil-Ikone, Du Mega-Star!

Hello?! Da bist Du ja endlich wieder: How are you? Danke, Adele Laurie Blue Adkins, jetzt geht es mir gut! Wie schön, dass Du wieder da bist! So könnte mein Brief an sie beginnen.

Sicher habt ihr es längst bemerkt: Ich oute mich gerne als riesengroßer Adele-Fan! Mit der Single Chasing Pavements fing alles an, erschienen auf Adeles Debütalbum 19. Mein Mann hat es im Urlaub 2008 erstanden und es hat uns und unsere Töchter sofort zu Fans gemacht. 2011 folgte das Sensationsalbum 21, Adele erreichte mit ihrer Single Rolling in the Deep und ihrem Album 21 in derselben Woche Platz 1 der deutschen Charts. Allein für dieses Album hat sie 7 (!) Grammys abgeräumt. (Insgesamt wurde Adele bisher mit 10 Grammys, 2 Brit Awards, 1 Golden Globe und nicht zu vergessen einem Oscar ausgezeichnet!)

Das Unglaubliche aber ist, dass sie all diese Auszeichnungen für nur zwei Alben erhalten hat und noch erstaunlicher ist, dass der Erfolg sie kaum verändert hat. Adele bleibt Adele, die Frau aus Tottenham, wie sie selbst es so gerne betont. Genau da liegt auch ein großer Teil ihres Erfolgs, glaube ich. Statt auf der Welle ihres Erfolgs weiter zu reiten, nimmt Adele sich erst einmal ein Auszeit. (Ihr Management fand bestimmt, dass das eine grandiose Idee ist…) Sie hat erstmal gelebt, wie sie sagt, hat sich verlobt, einen Sohn bekommen und es genossen nur „Mummy“ zu sei. „ I’m sorry it took so long, but you know, life happened.“

Seit 2011 hat sie uns warten lassen. Vier lange Jahre brauchte es, bis die neue CD im November endlich erschienen ist. Angekündigt wurde sie in einem TV Spot – die ersten Zeilen von Hallo und dann diese Stimme – schon da bin ich ausgeflippt, und ich weiß, es ging mir nicht alleine so.

Dann folgte das erste Video Hallo:

… das ging sofort viral durch die Decke, es gibt unzählige

Parodien – die Beste ist, finde ich, von den Muppets:

Erwartungsgemäß bricht Adele mit Hallo und dem Album 25 alle Rekorde! Zahlen sind langweilig, aber sie haben sie jetzt schon zur erfolgreichsten Künstlerin der Welt gemacht – und das mit gerade mal 27! Und ist das Album so gut wie das letzte 21, werdet Ihr mich fragen? Ob ich finde, das Warten hat sich gelohnt? Ein uneingeschränktes JAAAAAAAAA von meiner Seite! Da sind die sentimentalen Balladen, für die man Adele liebt, aber auch ganz neue Ansätze, in die ich mich erst ein wenig einhören musste, aber ich verstehe das Album immer besser und freue mich über die neuen, ganz neue Stücke, wie Send my love oder Under the Bridge sind spannend und machen Lust auf mehr. Adele O-Ton:25 is about getting to know who I’ve become without realising.“

Was mich aber außer der Musik an Adele fasziniert, ist die Leichtigkeit mit der sie Interviews gibt und natürlich ihr Humor, diese Frau ist so unglaublich komisch. Mit UK-Talker Graham Norton verwandelte sich Adele in „Jenny“, die mit anderen Kandidatinnen an einem Look-A-Like Wettbewerb teilnahm. Zu sehen ist, wie gut Adele schauspielert (noch eine Karriere-Möglichkeit)und was ein guter Maskenbildner so alles bewirken kann– absolut sehenswert. Wer das Video der BBC noch nicht kennt, hier ist der Beweis:

Adeles Humor hilft ihr natürlich auch bei der Vermarktung des Albums – niemals sind ihre Interviews langweilig, oder peinlich anbiedernd. Was mich am meisten beeindruckt, ist die Lockerheit mit der sie auftritt. Da spürt man keine Nervosität, kein Management, das Sätze vorgibt. Das sitzt immer nur Adele – eines der besten Interviews zum neuen Album, über ihre Sorgen, Ängste und Erwartungen gab sie dem Kanadischen Rapper US Shad, er interviewte sie für sein Radio Programm q auf CBC Radio One. Hier ist das Video:

Natürlich war sie auch in der Tonight Show, bei US-Talker Jimmy Fallon! Fallon macht so wie Stefan Raab bei uns, gerne mal Musik mit seinen Gästen. Mit Adele hat er eine ganz besondere eine Version von Hallo aufgenommen – mit Kindergarten Musikinstrumenten:

So wunderbar, oder? Wer mehr will, kann Adele live sehen. Im Frühjahr 2016 geht sie auf Tour! Auf Adeles Webseite gibt es alle Infos dazu. Eigentlich waren die Konzerte in Rekordzeit ausverkauft, aber wer weiß, oft gibt es ja noch Zusatzkonzerte und auch das Announcement-Video ist herrlich lustig.

Können, Natürlichkeit und Humor – sind das die Schlüssel zu ihrem Erfolg? Ich glaube schon, es gibt wenige Star im Musik-Business, die Adeles Ausstrahlung und Haltung besitzen. Sie ruht in sich, sie will niemand anders sein, als sie selbst. Sie sagt, sie hat nie darüber gegrübelt, ob sie ihre Figur ändern müsste, um so auszusehen wie Rihanna oder Beyonce, um dem gängigen Image zu gefallen. „Ich bin ich und ich verkaufe Platten. Ich würde meinen eleganten Mode-Stil immer beibehalten. Das bin ich!“ sagte sie in einem Interview mit Anderson Cooper von 60 Minutes.

Liebe Adele, bitte bleibe wie Du bist, bekomme gerne weitere Kinder – ich kann auch auf das nächste Album wieder warten – pass auf Deine Stimme auf und verliere bitte niemals Deinen Humor

Love Susie*

Habt eine tolle erste Arbeitswoche in 2016!

Eure Susie

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Üppige Weihnachten in jeder Hinsicht!

Ihr Lieben, ich hoffe, Ihr hattet wunderbare Feiertage ohne all zu viel Stress! Weihnachten war für mich ein Plus-Size Event: Viele Gäste, Feiern, Geschenke, Champagner und viele, viele Köstlichkeiten. Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich nehme mir jedes Jahr vor: Dieses Weihnachten wird nicht so viel gegessen. Und dann artet es doch wieder in Völlerei aus. Aber wer kann schon widerstehen bei Entenbraten, Rehkeule, Lebkuchen, Dominosteinen und Stollen? Ich habe diese Charakterstärke leider nicht! Jetzt sehne ich mich nach einem frischen Gurkensalat. Aber erst muss ich noch ein paar übrig gebliebene Vanillekipferl verspeisen.

Aber auch das Weihnachts-Wetter war dieses Jahr ein Plus-Size Event im XXL-Format. 15 Grad! Da war mir statt Glühwein beim Weihnachtsmarkt eher nach Picknick im Park. Wir hatten schon kältere Sommer! Kein Wunder, dass einige Pflanzen und Bäume total verwirrt sind und meinen, es wäre Frühling.

Hier der photographische Beweis für den Klimawandel in Hamburg (Aufgenommen am 27. Dezember!):

Ich wünsche Euch noch einen schönen weihnachtlichen Sonntag, Eure Barbara.

Photo: Barbara

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Comment News

Bill Murray, Sophia Coppola, George Clooney und Miley Cyrus sorgen für Weihnachtsstimmung!

Das diesjährige Christmas-Special des Privatsenders NETFLIX hat viel Prominenz zu bieten!

Ihr Lieben, heute verbreite ich Weihnachtsstimmung auf susie knows..., dem Plus-Size Blog! (Auch wenn die winterlichen Temperaturen auf sich warten lassen. Weiße Weihnachten werden wir nicht erleben.)

Ich bin so begeistert von diesem Video, dass ich Euch einen kleinen Teil vorstellen möchte. Ich bekomme jedes mal beim Anschauen weihnachtliche Gefühle, trotz frühlingshafter 13 Grad draußen.

Die begnadete Regisseurin Sophia Coppola hatte den Auftrag bekommen, das diesjährige Christmas-Special für NETFLIX zu filmen. Sie hat sich eine hinreißende Geschichte ausgedacht. Und wenn sie ruft, dann sagen alle Stars zu.

Die Kurzfassung der Story: Bill Murray soll in einem New Yorker Hotel ein Weihnachtsspezial aufzeichnen, und dafür hatten sich alle Größen Hollywoods angekündigt. Leider spielt das Wetter nicht mit, New York versinkt in einem Schnee-Blizzard, keiner der Gäste erscheint und so muss Murray vor Pappschildern singen.

Völlig deprimiert will er abbrechen, aber der Geist der Weihnacht stimmt ihn milde und so feiert er Weihnachten mit den Hotelgästen, die mit ihm die amerikanischen Weihnachtsklassiker anstimmen. Gebechert wird auch. Schließlich fällt Murray um und träumt. Hier beginnt der Videoausschnitt:

Viel Spaß beim Video und immer brav mitsingen!

Ich wünsche Euch einen schönen vierten Advent

PS: Ich bin ja nicht der größte Miley Cyrus Fan, aber wie sie hier „Silent Night“ singt, ist einfach zu schön!

Video & Screenshots vom Video Courtesy of NETFLIX

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Comment Fashion News

Navabi sucht auch in diesem Jahr den angesagtesten Plus-Size Blog 2015!

susie knows..., der Plus-Size Blog macht mit und wir brauchen Deine/ Eure aktive Unterstüzung. Ab sofort könnt Ihr abstimmen! Und sagt Euren Freundinnen bescheid...

Ihr Lieben, jetzt kommt es auf Euch an!

Denn Navabi sucht Euren Lieblings-Plus-Size Blog 2015. Eure Stimme zählt! Jede von Euch kann einmal abstimmen. Achtung: Ihr könnt nicht auf diesem Blog direkt Eure Stimme abgeben, sondern nur auf der Navabi-Homepage! Das geht ganz einfach: 

Ihr klickt auf diesen Link: http://www.navabi.de/p/curvy-blog-award-2015/ und geht dann auf

„Jetzt voten“.

Danach öffnet sich die Liste mit allen Blogs, die sich beworben haben. Damit Ihr nicht lange nach susie knows... suchen müsst: Ihr könnt „Blogname“ eingeben und alphabetisch suchen oder nach Startnummer. Susie knows... ist die Nummer 94.

Dann klickt Ihr auf mein Foto, so dass es umrandet ist.

http://www.navabi.de/p/curvy-blog-award-2015/

Scrollt auf der Seite nach unten. Nach dem letzten Blog erscheint das unten stehende Bild. Gebt die angezeigte Nummer in das Feld ein (So wird verhindert, dass Computer das Voting übernehmen.) und drückt auf „Vote“.

http://www.navabi.de/p/curvy-blog-award-2015/

Wenn alles geklappt hat, wird Euch sofort mitgeteilt, dass Euer Vote 

registriert wurde.

Die Abstimmung läuft ab heute bis Ende des Monats. Ich würde mich über Eure Stimme auf http://www.navabi.de/p/curvy-blog-award-2015/  sehr freuen!

Herzlichst Eure Susie und Eure Barbara.

 

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Project Harpoon: Digitaler Missbrauch im Internet! susie knows..., der Plus-Size Blog, ist empört über diese Frauenfeindlichkeit und Hetze!

Ihr Lieben, leider gibt es mal wieder schlechte Nachrichten aus dem Internet. Denn das Project Harpoon macht mit Photoshop bekannte Plus-Size Frauen und Kämpferinnen für die Akzeptanz von figürlicher Vielfalt zu dünnen Barbie-Puppen. Diese "Vorher-Nachher-Photos" werden dann in sozialen Medien gezeigt, ohne Erlaubnis der betroffenen Frauen. Project Harpoon, das die Photos zeigt unter #SkinnyAcceptance oder #ThInnerBeauty, behauptet, diesen "fehlgeleiteten Frauen helfen zu wollen". Als wäre das nicht Unverschämtheit genug, sprechen sie von "digitaler Fettabsaugung". Die betroffenen Frauen dagegen nennen es "frauenfeindlichen, digitalen Missbrauch". Und damit haben sie völlig Recht!

Plus-Size Ikone Tess Holliday verfremdet als Barbie-Puppe.

Bei Plus-Size Topmodel Candice Huffine wurde nicht nur ihre Figur, sondern auch ihr wunderschönes Gesicht verändert, um nicht zu sagen: entstellt.

Mit ihrer "Operation digitale Fettabsaugung" behaupten die Macher von Project Harpoon, die Frauen "dünner, attraktiver und normal zu machen". Das ist unverschämt, frauenfeindlich und widerlich!

Auch Sängerin Meghan Trainor wurde nicht verschont. Mit ihrem Hit "All about that Bass", in dem sie sich für körperliche Vielfalt und weibliche Rundungen einsetzt, war sie den Machern von Project Harpoon offensichtlich ein Dorn im Auge.

Plus-Size Topmodel Tara Lynn wird von Project Harpoon magersüchtig gezeigt. Und das soll schön sein, von gesund gar nicht zu reden?

Leider gibt es Menschen, die mit Initiativen wie Project Harpoon gegen Plus-Size Frauen hetzen, sie diskriminieren und beleidigen. Deshalb werden wir von susie knows..., dem Plus-Size Blog, uns weiter einsetzen für Toleranz, körperliche Vielfalt und die Schönheit der weiblichen Figur mit all ihren Rundungen!

Eure zutiefst empörten Susie und Barbara.

Photos: Facebook

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