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"Schönheit hat nichts mit Kleidergröße zu tun!" Plus-Size Models starten Initiative. susie knows..., der Plus-Size Blog, ist begeistert!

Fünf Plus-Size Models haben sich zusammengetan und eine Initiative gestartet: "Models with Curves!" Sie wollen damit ein gesundes Körperbild propagieren und Vorbild sein für junge Mädchen.

"Wir wollen Frauen in der ganzen Welt inspirieren, so zu sein, wie sie sind und ihren Körper zu lieben. Denn Schönheit hat nichts mit Kleidergröße zu tun", betont Plus-Size Topmodel Aglae Dreyer. "Sollte ich eines Tages eine Tochter haben, soll sie aufwachsen mit dem Gefühl, ihren Körper zu lieben und sich mit ihm gut zu fühlen."

Die fünf Plus-Size Models der Initiative "Models with Curves": Marte Boneschansker, Alva Mc Kenzie, Aglae Dreyer, Laura Catterall, Monique Bentley (v.l.)

Monique Bentley macht bei der Initiative mit, weil sie am eigenen Leib erfahren hat, wie es ist, einem Figurideal entsprechen zu wollen, das nicht zum eigenen Körper passt. Seit sie 15 Jahre alt ist, träumte sie davon, Model zu werden. Denn damals wurde sie von einer Modelagentur angesprochen. Sie hätte das Zeug zum Model, müsse aber abnehmen. "Danach kreiste sich mein Leben zwei Jahre lang nur noch um Diäten und Sport. Ich habe auf meine Ernährung geachtet, exzessiv Sport getrieben. Ich habe abgenommen, war gesund und fit, und trotzdem hat mich die Agentur abgelehnt. Um die Taille war ich ihnen immer noch zu rund." Monique gab auf. "Ich hatte genug davon, etwas sein zu wollen, was ich nicht bin." Inzwischen arbeitet sie als Plus-Size Model. "Ich ernähre mich nach wie vor gesund und mache viel Sport, aber ohne den Zwang, den ich früher hatte."

Monique Bentley ist mit ihrer Geschichte ein perfektes Beispiel dafür, den eigenen Körper zu akzeptieren, wie er ist und selbstbewusst zu leben. susie knows..., der Plus-Size Blog, findet das großartig!

Photo: Navabi

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Photographiert man so XXL-Hosen? Nein, findet susie knows..., der Plus-Size Blog!

Ihr Lieben, auf der Shopping-Plattform Ali-Express werden XXL-Hosen gezeigt, photographiert an dünnen Models, die in ein Hosenbein passen. Es stellt sich die Frage, ob das frauenverachtend ist oder einfach nur dämlich? Das sieht derartig blöd aus, dass wir eine Weile überlegt haben, ob wir diesen Schwachsinn mit einem Blogeintrag auch noch ernst nehmen und aufwerten sollen. Aber wir wollen Euch diese Abstrusität dann doch nicht vorenthalten. Hier also die Fotos von Ali-Express. Ohne Worte! Seht selbst und schreibt uns, was Ihr davon haltet.

Eure Susie und Barbara.

Photos: Ali Express

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Was wollen Frauen von ihrem Liebsten hören? Der perfekte Spruch heute auf susie knows..., dem Plus-Size Blog!

Das Zitat der Woche stammt aus dem wunderbaren Film "Avanti, Avanti" von Billy Wilder. Denn der geniale Regisseur wusste, was Frauen hören wollen! Ich habe den Film gerade als DVD geschenkt bekommen und mit Vergnügen nach Jahren wieder angesehen.

Die Komödie von 1972 spielt auf Ischia. Der amerikanische Industrielle Wendell Armbruster Junior (Jack Lemmon bekam für die Rolle einen Golden Globe) reist nach Italien, um die Leiche seines auf Ischia verunglückten Vaters abzuholen. Dort trifft er auf die Engländerin Pamela Piggott (Juliet Mills), deren Mutter ebenfalls bei dem Unfall gestorben ist. Schnell stellt sich heraus, dass Wendell Armbruster Senior nicht jährlich nach Ischia fuhr, um seinen Rücken mit Fango-Bädern zu kurieren, sondern weil er ein Verhältnis mit Pamelas Mutter hatte. Das führt zu den absurdesten und sehr komischen Verwicklungen.

In einem zweitem Handlungsstrang geht es um das Gewicht von Pamela. Denn sie hat Kurven, Hüften und Busen. Aber sie will so dünn sein, wie das damalige Topmodel Twiggy, die nicht umsonst wegen ihrer knabenhaft schmalen Gestalt "Zweiglein" genannt wurde. Also ist Pamela ständig auf Diät. Zum Abendessen bestellt sie nichts, sondern bringt nur einen Apfel mit. Aber natürlich übermannt sie dann der Appetit beim Anblick des köstlichen italienischen Essens, und sie isst Wendells Portion.

Wendell nennt sie zu Anfang "Fettarsch". Aber bald schon lernt er die Vorzüge einer echt weiblichen Figur zu schätzen. Sie verlieben sich und beschließen, wie ihre Eltern, die Sommer zusammen auf Ischia zu verbringen. Als er abfliegen muss, ruft sie ihm zu: "Wenn wir uns nächstes Jahr sehen, bin ich gertenschlank!" Darauf geht er zurück zu ihr und sagt:

"Miss Piggott, wenn sie ein Pfund, nur ein einziges Pfund abnehmen, ist es aus zwischen uns!"

Ja!!! Das wollen Frauen hören! Danke Billy Wilder für den perfekten letzten Satz in dieser großartigen Komödie!

Ich wünsche Euch eine schöne Woche, Eure Barbara.

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Dick = krank, dünn = gesund? Stimmt nicht, sagten Experten in der Dokumentation auf 3sat. Die TV-Kritik heute auf susie knows..., dem Plus-Size Blog!

Die Hälfte aller Deutschen hat Übergewicht, in den USA sind es 70 Prozent, weltweit insgesamt 2,1 Milliarden Menschen. Sie müssten alle dringend abnehmen, meint die klassische Medizin, denn ihnen drohen Bluthochdruck, Diabetes, Herzinfarkte und ein durch das hohe Gewicht bedingtes kurzes Leben. Aber stimmt diese angebliche medizinische Weisheit?

„Dicke leben länger“, die Dokumentation auf 3sat, ging jetzt der Frage nach, ob Menschen mit Übergewicht tatsächlich kränker und gesundheitlich gefährdeter sind, als schlanke. Die befragten Experten konnten das nicht bestätigen. Schließlich erkranken auch untergewichtige Menschen an Bluthochdruck oder bekommen Diabetes, während ein Viertel der schwer Übergewichtigen vollkommen gesund ist. Die Forscher gingen deshalb der Frage nach, welche Faktoren die Neigung beeinflussen, zu erkranken.

Sie kamen zu dem Ergebnis, dass das Gewicht allein nicht aussagekräftig ist. Deshalb sei es auch sinnlos, nur nach dem Body Maß Index (BMI), der Gewicht und Körpergröße ins Verhältnis setzt, zu messen, ob jemand gefährdet sei. „Es kommt auf die inneren Werte an, darauf, um welches Fett es sich handelt“, sagt Matthias Blüher, Arzt am Adipositas-Zentrum der Leipziger Uniklinik.

„Wir haben immer gedacht, Fettgewebe sei passiv. Stattdessen ist es ein hochkomplexes Organ. Dabei spielt im Körper die Fettverteilung die entscheidende Rolle. Birnenförmige Figuren, die den Speck an Po und Hüften haben, sind weniger gefährdet. Apfel-Figuren haben ein größeres Risiko. Denn gefährlich für die Gesundheit ist das viszerale Fett, das innere Bauchfett, das sich an den Organen ansiedelt.“ Dieses kann sich leicht entzünden und Stoffwechselkrankheiten verursachen.

Das Problem: Die Veranlagung, viszerales Fettgewebe zu bilden, ist genetisch. Und es ist unsichtbar, von außen nicht zu erkennen. So können auch dünne, sportliche Menschen einen überhöhten Anteil haben und erkranken. Da helfen auch Diät und Sport nur bedingt. Die Veranlagung bleibt. Deshalb hat nach Meinung der Experten der BMI als alleiniger Maßstab ausgedient. Gemessen werden sollte deshalb auch der Bauchumfang. Er sollte bei Frauen nicht über 78 bis 80 Zentimeter betragen.

Unser Speck hat aber auch etwas Gutes: Schließlich legt ihn die Natur als Kraftreserve für schlechte Zeiten an. Und dieser Schutz funktioniert. So sind Menschen mit Übergewicht weniger stressanfällig als Dünne, sie haben eine bessere Überlebenschance bei Herzinfarkten und eine höhere Lebenserwartung als Dialyse-Patienten als sehr schlanke Kranke. „Aus Sicht der Evolution ist Übergewicht ein Vorteil, ein genialer Schutzmechanismus“, betont Ingrid Mühlhauser, Gesundheitsforscherin an der Uni Hamburg. „Menschen mit einem BMI von 27, also leichtem Übergewicht, haben die besten Chancen gesund alt zu werden.“

Das ist eine erfreuliche Botschaft! Zum Schluss habe ich allerdings noch eine schlechte Nachricht für die Sportmuffel unter Euch: Alle befragten Experten waren sich einig: Wer seine Gesundheit erhalten will, sollte sich viel bewegen!

Alle, die noch mehr zu dem Thema "Dicke leben länger" erfahren möchten, können sich diese hochinteressante Dokumentation in der Mediathek von 3sat ansehen.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende, Eure Barbara.

Illustrationen: 3sat "Dicke leben länger" 

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Britischer Premierminister will Übergewichtigen Sozialhilfe kürzen. Barbara von susie knows..., dem Plus-Size Blog, findet das skandalös!

„Manche Menschen haben ein Problem mit ihrem Gewicht, das gelöst werden könnte. Aber stattdessen bevorzugen sie ein Leben mit Sozialhilfe, statt arbeiten zu gehen“, sagt David Cameron, der britische Premierminister. Er lässt deshalb jetzt Vorschläge prüfen, wie Übergewichtigen, aber auch Rauchern und Alkoholikern, die Sozialhilfe gekürzt werden könnte. „Denn es gibt viele Menschen, die Sozialhilfe erhalten für Probleme, die gelöst werden könnten. Sie aber leben lieber von Sozialhilfe, als das Problem anzugehen. Es ist hart arbeitenden Steuerzahlern nicht zuzumuten, Menschen zu unterstützen, die die Behandlung verweigern, mit der sie wieder arbeiten könnten.“

Na klar, Mr. Cameron. Übergewichtige sind faul und träge. Sie sitzen am liebsten den ganzen Tag auf dem Sofa und stopfen Sahnetorte in sich hinein. Geht’s noch? Da wird mir ganz übel! Und zwar nicht von der Sahnetorte, sondern von dem Gedanken, dass jemand, der Vorurteile von einem solch primitiven Niveau hat, ein Land regiert. Vielleicht wäre es gut, Politikern, die solche Blödheiten von sich geben, das Gehalt zu kürzen!

Susannah Gilbert von Big Matters, einer englischen Service-Website für Übergewichtige, meint dazu: „Es ist naiv, zu denken, dass Menschen ihr Leben nicht ändern wollen. Viele Übergewichtige haben jede Diät unter der Sonne ausprobiert und haben immer noch ein Gewichtsproblem. Zu denken, dass sie keine Hilfe wollen, ist nicht wahr.“ Außerdem müssten, wenn verlangt würde, dass alle abnehmen, auch genügend Plätze in Diätkliniken angeboten werden.

Mir stellen sich da noch ganz andere Fragen: Denn wer bestimmt eigentlich, welches für jeden von uns das Idealgewicht ist? Ab wann ist Übergewicht ungesund? Wann soll die Sozialhilfe gekürzt werden? Ab fünf Kilos zu viel auf den Hüften, oder zehn oder mehr? Oder einfach für alle, die über 80 oder 100 Kilo wiegen? Reduziert sich das, wenn man regelmäßig Sport macht? Und was ist mit all den Leuten, die zwar schlank sind, aber trotzdem einen ungesunden Lebenswandel haben? Wie werden die bestraft?

Nachdem ich die Aussagen von David Cameron gelesen habe, bin ich mal wieder erschüttert, wie dümmlich und unreflektiert sich manche Menschen äußern. Aber wir werden uns davon nicht entmutigen lassen! Wir von susie knows..., dem Plus-Size Blog, werden weiter für Akzeptanz und Gleichberechtigung kämpfen!

Eure Barbara

Photos: Big Matters

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Supermodel Cindy Crawford als unfreiwillige Kämpferin gegen Photoshop heute auf susie knows..., dem Plus-Size Blog!

Schönheit ist vergänglich. Auch an den Schönsten der Schönen zeigen sich die Zeichen der Zeit. Jetzt kursiert ein Foto von Cindy Crawford, Supermodel der 80er und 90er Jahre und ehemalige Ehefrau von Richard Gere, im Netz, das sie zeigt, wie sie ist: Eine Frau von 48 (am Freitag wird sie 49), die zwei Kinder geboren hat. Das Foto zeigt im wahrsten Sinne des Wortes die nackte, ungeschminkte Wahrheit.

Cindy Crawford wird im Netz jetzt gefeiert als Kämpferin für Body-Awareness und gegen die Bearbeitung von Fotos mit Photoshop. So stellte Hollywood-Star Jamie Lee Curtis ein Foto von sich daneben in schmuckloser Unterwäsche. Die Schauspielerin schrieb dazu: "Bravo, Cindy Crawford. Schönheit ist Wahrheit, Wahrheit ist Schönheit, das ist alles, was man auf der Welt wissen muss." Ganz abgesehen davon, dass Jamie Lee Curtis mit ihren 56 Jahren nach wie vor eine phantastische Figur hat, irrt sie. Denn Cindy Crawford hat das bei einem Shooting für die südamerikanische Marie Claire entstandene Foto nicht selbst ins Netz gestellt. Das Foto kam durch einen Leak ins Internet.

Als Antwort auf das Bild stellte Cindys Ehemann Rande Gerber dieses Foto zum Valentinstag ins Netz. Entweder es ist ein älteres Bild oder es war eben mal wieder Photoshop am Werk. Denn hier ist ihre Haut glatt, makellos und absolut faltenfrei:

Cindy Crawford betont: "Was einen attraktiv macht, ist Selbstbewusstsein. Das ist es, was die Menschen sehen." Natürlich möchte kein Mensch ein unvorteilhaftes Foto von sich, das außerdem ungünstig beleuchtet und fotografiert ist, der Öffentlichkeit präsentieren. Doch der Zahn der Zeit nagt nun mal an allen von uns. Warum soll man mit Ende 40 so aussehen, wie mit Mitte 20? Wenn ein Supermodel wie Cindy Crawford mit Selbstbewusstsein zeigen würde, dass es völlig nomal ist, zu altern, würde sie für viele Frauen zum Vorbild.

Eure auch nicht mehr faltenfreie Barbara.

Photos: Instagram/Facebook/Twitter

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Topmodel Robyn Lawley zeigt Bademode in der Sports Illustrated! Wieso gilt sie als Plus-Size, fragt susie knows..., der Plus-Size Blog, heute voll Verwunderung und Empörung!

Die aktuelle Sports Illustrated zeigt Bademode, darunter auch Photos mit der wunderschönen Robyn Lawley im Bikini. Wie tolerant, wie fortschrittlich, bei diesem Thema zum ersten Mal ein Plus-Size Model zu zeigen, kommentiert das die Presse.

PLUS-SIZE ???

Haben die Kollegen die sprichwörtlichen Tomaten auf den Augen? Wo bitte, an welcher Stelle ihres makellosen Körpers ist Robyn Lawley Plus-Size? Ich weiß nicht, ob ich vor Wut in den Teppich beißen oder über diesen grotesken Unsinn lachen soll.

Nur weil sie kein Hungerhaken ist, wie Kate Moss, ist sie noch lange nicht Plus-Size! Auch wenn in der Mode offensichtlich schlank mit verhungert verwechselt wird. Und auch ihr (natürliches) C-Körbchen macht sie nicht Plus-Size. Schließlich findet in der Modebranche oder in Hollywood niemand etwas dabei, wenn sich Models und Filmstars ihre klitzeklein gehungerten Busen durch Silikon vergrößern lassen. Die gelten nach der OP immer noch als dünn und Film-, bzw. Laufsteg tauglich.

Eines ist sonnenklar: Hier haben sich Maßstäbe absurd verschoben! Zeigt mir die Frau auf diesem Planeten, die nicht morden würde, um eine so perfekte Figur wie Robyn Lawley zu haben! Ich würde nicht zögern!

Was meint Ihr? Schreibt uns, wir freuen uns, Eure Meinung darüber zu hören!

Lasst Euch trotzdem die gute Laune nicht verderben, Eure Barbara.

Photos: Sports Illustrated

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Tess Holliday mit Größe 52 jetzt unter Vertrag bei Milk Model Management! Die Nachricht der Woche heute auf susie knows..., dem Plus-Size Blog!

Die Amerikanerin Tess Holliday (auch bekannt als Tess Munster) hat jetzt einen lukrativen Vertrag mit der renommierten englischen Agentur Milk Model Management unterschrieben. Sie ist das erste XXL-Model in deren Kartei. Denn Tess wiegt bei einer Größe von 1,65 Meter 120 Kilo und hat Kleidergröße 52. Damit ist sie die Kleinste und Schwerste bei der Agentur, die auch Plus-Size Supermodels wie Candice Huffine oder Robyn Lawley unter Vertrag hat.

„Es geht im Leben darum, mit sich im Reinen zu sein und seine Träumen zu verfolgen“, sagt Tess. Und ihr Traum war es, Model zu werden. Auch wenn sie immer wieder abgelehnt wurde, sie sei zu klein und zu dick, hat sie sich nicht entmutigen lassen. Denn sie hat im Laufe ihrer 29 Jahre gelernt, mit Ablehnung umzugehen. Schon als Kind wurde sie wegen ihres Gewichts so gemobbt, dass sie vorzeitig die Schule verließ.

 

Seitdem kämpft sie für die Akzeptanz kurviger Frauen. „Ich bin ein Body Positive Activist“, sagt sie. „Man muss lernen, seinen Körper zu lieben. Die Waage kann mir schließlich nicht sagen, was für ein wunderbarer Mensch ich bin.“

Für ihr Engagement erhält sie ein überwältigend positives Echo in den sozialen Netzwerken, dass auch zu ihrem Vertrag mit Milk Management führte. Es gibt aber auch Kritik, die zum Teil deutlich unter die Gürtellinie zielt, nach dem Motto, sie zelebriere nur öffentlich ihre Fettsucht. Tess Holliday meint dazu nur: „Das berührt mich nicht. Ich konzentriere mich auf das Positive im Leben.“ Es gibt aber auch besorgte Stimmen, die mahnen, dass starkes Übergewicht ein erhöhtes Risiko darstellt, an Diabetes zu erkranken oder einen Herzinfarkt zu erleiden. Tess antwortet ihnen: „Ich mache viermal die Woche Sport und fühle mich gut.“

 

Eines hat Tess Holliday auf jeden Fall geschafft: Sie hat eine lebhafte Diskussion um kurvige Frauen und ihre Akzeptanz in der Gesellschaft angestoßen. Ein wichtiges Thema, über das dringend gesprochen werden muss, findet susie knows..., der Plus-Size Blog.

Schreibt uns, wie Ihr dazu steht! Wir wünschen Euch eine schöne Woche, Eure Susie und Barbara.

 

Photos: Milk Management/Pinterest

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Alle Jahre wieder: Die Diät in den Zeitschriften im Januar! Der Aufreger heute auf susie knows..., dem Plus-Size Blog!

Ihr Lieben, es ist wieder soweit: Kaum haben wir den letzten Lebkuchen genüßlich gegessen und die Reste vom Gänsebraten verdrückt, wird uns ein schlechtes Gewissen eingeredet! Denn wohin man momentan am Kiosk guckt: Die Zeitschriften schmücken ihre Titel mit Diäten. (Selbstverständllich mit Fotos von superschlanken Frauen!)

Ich kann ja verstehen, dass sich Hollywood-Stars über Weihnachten nichts Leckeres gönnen und im Januar sofort mit der Nulldiät beginnen. Schließlich müssen sie Ende Februar zur Oscar-Verleihung in ihre Roben in Size-Zero passen. Aber müssen wir Normalsterblichen diesen Irrsinn mitmachen? susie knows..., der Plus-Size Blog, sagt dazu: Nein! Wir wollen über die Feiertage die weihnachtlichen Köstlichkeiten genießen, ohne danach eingeredet zu bekommen, dass wir sofort diäten müssen!

Die Initiative AnyBody, die sich für ein realistisches, vielfältiges Frauen- und Körperbild in den Medien einsetzt, hat diese Collage von Stern-Titeln zusammengestellt. Dazu heißt es bei AnyBody: "Alle Jahre wieder... hat der Stern eine echt krasse kreative Idee für's Titelblatt: Lass' uns was zum Thema Abnehmen/Diäten machen... oh, ja, geil, und dann packen wir da... eine nackte Frau auf's Cover. Bombe!" Dem ist nichts hinzuzufügen!

Der Klassiker: Die Brigitte-Diät.

Ein kleiner Trost: Den Kerlen geht es nicht besser als uns. Hier der aktuelle Titel der Men's Health.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende, lasst Euch die gute Laune nicht verderben, Eure Barbara.

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„Eine Bluse macht noch keinen Sommer" ist das passende Weihnachtsgeschenk für Mode- und Guido Maria Kretschmer-Fans. Die Buchbesprechung heute auf susie knows..., dem Plus-Size Blog!

„Woran erkennen Sie ein Abendkleid? Wenn Sie es nicht erkennen, dann ist es kein Abendkleid, jedenfalls keines, das Beachtung finden sollte!“ Guido Maria Kretschmer hat jetzt mit „Eine Bluse macht noch keinen Sommer“ ein locker im Plauderton geschriebenes, dabei aber informatives Mode-Lexikon, angereichert mit etlichen Anekdoten, veröffentlicht.

Der Star-Mode-Designer beschreibt in seinem neuen Buch die verschiedenen Kleidungsstücke und ihre Entstehungsgeschichte. „Am Anfang war nicht nur das Feuer sondern auch der Rock. Der Urmensch hat sich sicher etwas Leder, Fell oder ein großes Blatt um die Hüften geschnürt und der Lendenschurz war geboren oder der erste Minirock hockte am Feuer und knabberte an einem Knochen.“ Die Leser erfahren auch die Umstände, unter denen Coco Chanel das „kleine Schwarze“ erfand oder was die verschiedenen Blusen- und Mantelschnitte unterscheidet.

 

Dabei lässt es der Moderator von Shopping Queen nicht bei den Schilderungen der unterschiedlichen Schnitte bewenden, sondern erklärt auch, welches Kleidungsstück wie kombiniert werden sollte. „Glocken oder Tellerröcke brauchen eine Taille und ein schmales Oberteil.“ oder „Der Hosenanzug wirkt umso seriöser und geschäftstauglich, wenn er noch mit einer Bluse kombiniert wird.“

 

Guido Maria Kretschmer gibt darüber hinaus aber auch Tipps, welches Kleidungsstück welchem Figurtyp am besten steht. Das tut er nicht streng oder besserwisserisch, sondern mit Humor. Hier eine Kostprobe: Unter der Überschrift „Wer kann einen Parka tragen?“ schreibt er: „Jeder, der noch aufrecht stehen kann, und alle, die nur sitzen, und auch im Liegen ist er ein guter Begleiter. ... (Aber) Ihre Schuhe und Accessoires sollten nicht den Eindruck unterstützen, sie zögen in den Krieg.“ Der Designer vergisst auch die Plus-Size Leserinnen nicht: Beim Tulpenrock meint er: „Kugelfische sollten von dieser Rockform lassen.“ Dank seiner Tipps ist das Buch ein guter Ratgeber für alle, die sich informieren wollen über die Vielfalt der Mode, aber auch die Wirkung der einzelnen Kleidungsstücke.

 

Um zu vermeiden, dass sein Buch ein dröger Ratgeber wird, hat Guido Maria Kretschmer jedem Kapitel eine Anekdote aus seiner langjährigen Arbeit als Mode-Designer voran gestellt. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es schön fände, mich als seine Kundin im Buch wiederzufinden. Aber manche Geschichten sind sehr komisch. Beispielsweise die Beschreibung vom weißen Mantel, der auf dem Postweg zur in der Schweiz urlaubenden Kundin verloren ging. Ein Jahr später sah die Kundin im erneuten Urlaub in dem Schweizer Dorf entsetzt, wie eine Strohpuppe mit ihm bekleidet bei einem Volksfest in Flammen aufging. Andere Erzählungen sind dagegen sehr berührend. So hatte sich ein krebskrankes Mädchen ein Ballkleid von ihm gewünscht, als Ansporn, um die Abiturfeier noch zu erleben. Sie hat es nicht geschafft, aber das Kleid noch im Krankenhaus getragen.

„Eine Bluse macht noch keinen Sommer“ ist ebenso informativ wie amüsant und damit das passende Weihnachtsgeschenk für alle Mode-Interessierten und Guido-Fans. Es ist bei Edel Books erschienen und kostet 17,95 Euro. Die hier abgebildeten Zeichnungen von Guido Maria Kretschmer stammen aus dem Buch.

Barbara

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