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Plus-Size mit Größe 38/40? Photos von Calvin Klein sorgen für Ärger! Der Skandal heute auf susie knows..., dem Plus-Size Blog.

Das Model Myla DalBesio hat einen Coup gelandet: Sie posiert für „Perfectly Fit“, die neue Unterwäsche-Kampagne von Calvin Klein. Denn Calvin Klein ist dafür bekannt, nur ausgemachte Hungerhaken wie Kate Moss als Models für seine Unterwäsche zu buchen. Myla DalBesio dagegen hat Größe 40. Obwohl sie eine Figur hat, für die die meisten von uns morden würden, gilt sie in der Modebranche damit als dick.

Sie selbst sagt von sich: „Ich bin ein Mittelstück. Denn ich bin fülliger, als normale Models, aber nicht dick genug, für Plus-Size. Ich bin irgendetwas dazwischen.“ Ihre Agentur Mother Model Management führt sie als „kurvig“. Die "Elle" beschrieb Myla in einem Artikel als "Plus-Size Model" und trat damit einen Shitstorm los.

Da frage ich mich mal wieder, was das eigentlich für Maßstäbe sind? Eine Frau mit Größe 40 und einer makellosen Figur gilt als dick und beschreibt sich selbst als „füllig“??? Das kann doch wohl nicht wahr sein! Denn damit werden wir alle, die mehr als Größe 40 haben, als total verfettet abgestempelt! Und das trifft fast alle Frauen und Mädchen in Deutschland, denn hier ist 42 die Durchschnittsgröße.

Noch ein Faktor trägt dazu bei, dass wir uns dicker fühlen, als wir tatsächlich sind: Die Plus-Size Kollektionen der Modelabel. Denn wieso unterscheiden sie überhaupt zwischen „normal“ und „Plus-Size“? Anstatt ihre Kollektionen einfach auch in großen Größen zu produzieren, werden spezielle Plus-Size Kollektionen angeboten, die ab Größe 44 gefertigt werden.

Aber eine Frau, die 44 trägt, hat keine Figur, für die extra etwas entworfen werden muss. Das gleiche Kleid, das es in 38 gibt, nur etwas größer, würde völlig genügen! Von der Tatsache, dass bei einigen Labels die Plus-Size-Kollektion bei 40/42 beginnt, will ich gar nicht reden, sonst kriege ich gleich wirklich schlechte Laune!

Ich wünsche Euch trotzdem ein schönes Wochenende, Eure Barbara.

Übrigens: Habt Ihr schon abgestimmt? Navabi sucht Euren Lieblings-Plus-Size Blog, und susie knows... macht mit! Es geht ganz schnell: Auf der Homepage von Navabi "Jetzt voten" drücken, das Foto des Blogs anklicken, nach unten scrollen, die Sicherheitsnummer eingeben und "voten". Fertig! Auf Eure Stimme kommt es an unter: http://www.navabi.de/p/curvy-blog-award-2014/ Vielen Dank, Eure Susie.

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Die Mauer ist auf! Wir von susie knows..., dem Plus-Size Blog, freuen uns über diesen wunderbaren 25. Jahrestag!

Keine heroische Geste oder große Rede hat eines der wichtigsten und schönsten Ereignisse der deutschen Geschichte eingeleitet, sondern ein gestammelter Halbsatz: "Das tritt nach meiner Kenntnis... ist das sofort, unverzüglich", antwortete Politbüro-Mitglied Günter Schabowski bei der legendären Pressekonferenz am 9. November 1989 auf die Frage, wann die Grenze für DDR-Bürger geöffnet würde. Danach gab es kein Halten: Tausende strömten in der Nacht zu den Grenzstellen oder kletterten am Brandenburger Tor auf die Mauer.

Ein Freudenfest und ein eindrucksvoller Sieg für Freiheit und Demokratie! Dem vorausgegangen waren die Demonstrationen Hunderttausender mutiger DDR-Bürger, die zunächst in Leipzig und dann in weiteren Städten auf die Straßen gingen. Sie können stolz auf sich sein, denn sie haben eine Diktatur gestürzt mit friedlichen Protesten, ohne dass ein Tropfen Blut vergossen worden wäre! Diese historische Leistung der Deutschen in der DDR kann man gar nicht hoch genug einschätzen!

Wir sollten die Erinnerung bewahren an den Freudentaumel der Nacht, in der vor 25 Jahren die Mauer fiel. Denn auch wenn danach nicht alles beim Prozess der Wiedervereinigung problemlos funktioniert hat (Schließlich hatte niemand Erfahrung mit dem Zusammenführen zweier Staaten!), es bleibt eine große Freude: Ein Volk ist nach langer Trennung durch eine mörderische Grenze in Frieden wiedervereint worden. Das ist ein Ereignis im weltgeschichtlichen Plus-Size Format! Lasst die Champagner-Korken knallen!

Eure Susie und Barbara

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Ausgemergelte Schaufensterpuppe bei Topshop: Ein Skandal, findet Barbara von susie knows..., dem Plus-Size Blog!

Becky Hopper war entsetzt, als sie mit einer Freundin einen Einkaufsbummel in London machte. Denn in einem Laden der britischen Modekette Topshop entdeckte sie eine Schaufensterpuppe mit magersüchtig dünnen Beinen. Becky stellte kurzentschlossen ihre Freundin daneben, machte ein Foto, veröffentlichte es auf Twitter und löste damit eine Debatte um falsche Vorbilder in der Mode aus.

Wir Ihr sehen könnt, wirken die Beine der Freundin stämmig im Vergleich. Dabei hat sie Größe 36! Becky Hopper ist empört. Und das zu Recht! Topshop beschreibt sich selbst als „Trendsetter für coole Girls“. Aber jungen Mädchen mit solchen Schaufensterpuppen Magersucht als Trend und Ideal vorzuführen, ist nicht cool, sondern gefährlich und unverantwortlich. Ganz abgesehen davon, dass es an der Lebenswirklichkeit der meisten Mädchen völlig vorbeigeht. Denn in Großbritannien ist 44 die Durchschnittsgröße.

susie knows..., der Plus-Size Blog, wird sich deshalb weiter für ein gesundes Frauenbild einsetzen. Denn ich frage mich, wie viele Mädchen sich noch krank hungern sollen, bis die Verherrlichung der Magersucht bei einem Großteil der Modeindustrie endlich aufhört.

Eure Barbara.

Photo: Becky Hopper

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Joanna Lumley: Eine wunderbare Komödiantin zeigt ihre Falten! Ein großartiges Vorbild, findet Barbara von susie knows..., dem Plus-Size Blog!

Wir haben schon über Stars berichtet, die sich mit Operationen ihre Jugend bewahren wollen oder sich im Extremfall, wie Renée Zellweger, ein völlig neues Gesicht machen lassen. Heute zeige ich Euch ein positives Beispiel: Die britische Schauspielerin und Komödiantin Joanna Lumley. Sie ist jetzt 68 Jahre alt, sichtbar nicht operiert und steht zu ihren Falten. "Unters Messer legen? Ich?", fragt sie erstaunt und lacht ihr kehliges, tiefes Lachen. "Ich spiele jetzt ältere Frauen, dann sollte ich auch aussehen wie eine ältere Frau!" Joanna Lumley ist eine starke Frau, die beweist, dass man auch mit Falten eine Schönheit sein kann!

Groß, blond, bildschön und Beine bis zum Kinn: Joanna Lumley war ein Bond-Girl in "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" und die Purdey in "Mit Schirm, Charme und Melone":

Heute ist Joanna Lumley eine bildschöne Frau mit (in Hollywood inakzeptablen) Falten. Ein Gesicht, an dem man sich nicht sattsehen kann!

Unsterblich wurde Joanna Lumley als Patsy Stone an der Seite von Jennifer Saunders als Edina Monsoon in der britischen Serie "Absolutely Fabulous". "Ab Fab" ist mit das Komischste, was in der Geschichte des Fernsehens je produziert wurde und dabei erfrischend politisch unkorrekt! Die beiden Freundinnen Patsy und Edina trinken, rauchen und koksen sich durch die Serie, einfach fabulous darling! Englischer Humor vom Feinsten, very british, dear!

Während Patsy als Moderedakteurin gertenschlank ist (Liquid lunch for me, darling!), hadert PR-Managerin Edina mit ihren Pfunden und ihrer überaus vernünftigen, sehr nüchternen Tochter.

Wer von Euch "Ab Fab" noch nicht kennt, sollte es sich zu Weihnachten wünschen. Uneingeschränkt empfehlenswert! Susie und ich kennen die Dialoge auswendig. Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack mit einigen Best of Szenen und Sprüchen:

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Renée Zellweger: Bis zur Unkenntlichkeit operiert! Ein Anlass für Mitleid, nicht Häme, findet Barbara von susie knows..., dem Plus-Size Blog.

Eine Unbekannte schritt diese Woche bei den Elle Women in Hollywood Awards über den roten Teppich. Zuschauer und Journalisten fragten sich verwundert, wer es sein könnte. Die bestürzende Antwort: Filmstar Renée Zellweger. Sie hat sich total operieren lassen. Denn im Gegensatz zu anderen Stars, die vermeintliche Makel, wie eine krumme Nase, ein gespaltenes Kinn oder schmale Lippen, verändern, hat sie ein vollkommen neues Gesicht. Sie ist nicht mehr zu erkennen.

Da bleibt nur die Frage: Warum? Ich kann nur Vermutungen anstellen. Als liebenswürdig schusselige Bridget Jones hatte sie weltweit begeistert. Aber danach blieb ihr ein weiterer so großer Erfolg versagt. Viel Häme erntete sie immer wieder für ihr Aussehen: Denn Renée Zellweger hat (oder vielmehr: hatte) ein rundes Gesicht mit Pausbäckchen und Schlupflidern, die die Augen klein wirken ließen. Wer in einer so auf Äußerlichkeiten bedachten Industrie, wie der Filmbranche, nicht makellos ist, wird einem gnadenlosen Druck ausgesetzt. Wie Brian Moylan im "Time Magazine" schreibt, wurde sie wegen ihres Aussehens wiederholt mit schlimmstem Hohn und Spott übergossen. Das könne auf Dauer kein Mensch ertragen. So trügen wir alle, Journalisten wie Leser und Zuschauer, eine Mitschuld an der Verzweiflung, die zu dieser Operation geführt habe.

Sicherlich ist viel Heuchelei im Spiel, wenn genau die Journalisten, die sich früher über ihr Aussehen lustig machten, jetzt über ihre Total-Operation herziehen. Stattdessen muss man, wie Brian Moylan, die Frage stellen: Wie verzweifelt, bzw. von Selbstzweifeln geplagt, muss ein Mensch sein, der sich ein völlig neues Gesicht gibt? Das erinnert an Michael Jackson, der sich ebenfalls bis zur Unkenntlichkeit operieren ließ, um jede Erinnerung an seine traumatische Kindheit als kleiner, schwarzer Junge auszulöschen. 

Renée Zellweger sagt über sich: "Vielleicht sehe ich jetzt anders aus, weil ich anders bin. Ich habe früher ungesund gelebt, war erschöpft, jetzt bin ich gesund und glücklich. Ich bin begeistert, dass man mir das ansieht." Ich kann das leider nicht als gesund ansehen, sondern empfinde für sie nur Mitleid. Ich wünsche mir stattdessen selbstbewusste Frauen, die mit einem Bäuchlein oder runden Hüften und ihrem Gesicht, so wie es ist, glücklich und zufrieden sind. Dafür wird sich susie knows..., der Plus-Size Blog, auch weiterhin engagiert einsetzen!

Eure Barbara.

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„Social Freezing“: Facebook und Apple zahlen Mitarbeiterinnen für späte Kinder. Ein Skandal, findet Barbara von susie knows..., dem Plus-Size Blog!

Das ist leider kein schlechter Scherz: Amerikanische IT-Firmen aus dem Silicon Valley, Facebook und Apple, zahlen ihren Mitarbeiterinnen das Einfrieren von Eizellen, damit sie unabhängig von ihrer biologischen Uhr zunächst Karriere machen und später Kinder kriegen können.

Mal abgesehen davon, dass ich nicht weiß, was an dieser Methode „sozial“ sein soll, beweisen die Firmen damit, dass für Frauen nach wie vor Beruf und Familie unvereinbar und Mütter am Arbeitsplatz unerwünscht sind. Anstatt aber die Arbeitsbedingungen so zu ändern, dass ihre Mitarbeiterinnen Kinder UND Karriere haben können, geben die IT-Firmen lieber viel Geld für die Kryotechnik des Social Freezing aus.

Darüber hinaus aber ist es empörend, dass unter dem Deckmäntelchen einer sozialen Leistung für Angestellte in Wirklichkeit Frauen ausgenutzt werden. Denn sie sollen nach Willen der Firmenbosse arbeiten, so lange sie jung, hip und cool sind. Aber wenn sie älter und damit angeblich weniger belastungsfähig und kreativ sind, werden sie nicht mehr gebraucht, können nach Hause gehen und sich um den Nachwuchs kümmern.

Zum einen stellt sich mir die Frage, warum es nach Meinung dieser Firmen älteren Frauen leichter fallen soll, den Alltag mit Beruf und Familie zu bewältigen, als jungen Frauen. Zum anderen führt das für Frauen, die dieses Angebot annehmen, sicherlich zu immensen gesundheitlichen und psychischen Problemen. Denn auch wenn die dann implantierten Eizellen jung sind, sind es die Frauen nicht mehr. Ihr Körper muss dann mit Ende 40 eine Risiko-Schwangerschaft und Geburt durchstehen. Sie sind alt genug, die Großmütter ihrer Kinder zu sein, aber wechseln nachts Windeln oder ärgern sich mit pubertierenden Teenagern herum. Wenn die Kinder mit der Schule fertig sind, sind ihre Mütter Ende 60. Ist das wirklich wünschenswert? Für die Mütter und die Kinder? Ich bezweifele es.

Späte Mutter oder Großmutter? Bei den Mitarbeiterinnen von amerikanischen IT-Firmen wird das in Zukunft nicht mehr auf den ersten Blick zu entscheiden sein.

Was mich aber am meisten aufregt, ist, dass hier Frauen ausgebeutet werden, solange sie ihren Unternehmen nützlich sind, ihre Lebensplanung und das Leben ihrer Kinder den Firmenzwecken und der Gewinnmaximierung von Konzernen vollkommen untergeordnet werden. Das ist eine Form von brutalem Kapitalismus, wie er zynischer und menschenverachtender kaum vorstellbar ist. Solche Zustände hielt ich in einer zivilisierten Welt für überwunden, in der Arbeitnehmer keine Leibeigenen mehr sind und ihre Kinder nicht mehr im Bergwerk schuften müssen.

Stehen Facebook, Apple & Co. für den Fortschritt der Menschheit? Nein! Denn das Social Freezing bedeutet einen Rückschritt: Das Leben der Angestellten muss sich den Firmenzwecken unterordnen.

Facebook, Apple und all die anderen Firmen aus dem Silicon Valley geben immer vor, globale Trendsetter zu sein, Arbeitsweisen, Freizeit und unser zukünftiges Leben auf dieser Erde neu zu entwerfen und zu gestalten. Wenn die Zukunft so frauen- und familienfeindlich aussieht, kann ich dankend auf sie verzichten. Denn das ist kein Fortschritt, sondern ein Rückschritt!

Schreibt uns, wie Ihr das Thema seht! Ich freue mich auf eine lebhafte Diskussion mit Euch,

Eure Barbara.

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susie knows..., die Plus-Size Website, feiert heute einjähriges Jubiläum!

Ihr Lieben, heute vor einem Jahr ging susie knows..., die Website, online! Ein Anlass für uns zu feiern, aber auch ein Moment, um Euch, unseren Leserinnen, zu danken! Für Euer Interesse, Eure Treue und Eure Kommentare. Wir freuen uns auf das zweite Jahr mit Euch, in dem wir über neue Mode-Trends, Lustiges, Unerhörtes und Wichtiges aus der Plus-Size Welt berichten werden. Schreibt uns, wir freuen uns immer über ein Echo, Anregungen und Ideen von Euch!

Zum Jubiläum zünden wir ein kleines Geburtstags-Feuerwerk!

Herzlichst Eure Susie und Barbara

 

 

Photos: Freepik

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Der Body-Maß-Index: Das Maß aller Dinge? susie knows..., der Plus-Size Blog, sagt: „Nein!“

Welches Gewicht ist richtig? Bei welchem Gewicht beginnen die gesundheitlichen Probleme? Wann ist man zu dünn oder zu dick? Der vielgepriesene Body-Maß-Index (BMI) scheint die Antwort zu geben. Nach einer Formel, die Körpergröße und Gewicht ins Verhältnis setzt, wird dabei ein Wert errechnet. Ein BMI zwischen 20 und 25 gilt als normal, eine kleinere Zahl bedeutet Untergewicht, ein Wert zwischen 25 und 30 als Übergewicht. Adipositas, also krankhaftes Übergewicht, wird allen mit einem BMI über 30 bescheinigt. Ab einem BMI von 40 herrscht höchste Gefahrenstufe für Leib und Leben. Das wurde uns lange als der Weisheit letzter Schluss verkauft. Aber stimmt es auch?

Immer mehr Mediziner und Wissenschaftler bezweifeln die Aussagekraft des BMI. Denn bei seiner Berechnung spielen nur Größe und Gewicht eine Rolle. Nicht berücksichtigt wird beispielsweise, wie fit jemand ist. Ein durchtrainierter Sportler ist zwar schlank und passt in kleine Kleidergrößen, wiegt aber deutlich mehr, als ein unsportlicher Mensch mit der gleichen Körper- und Kleidergröße, denn Muskeln wiegen mehr als Fettgewebe. Aber laut BMI hat der Sportler Übergewicht, was augenfällig nicht stimmt.

Der BMI sagt auch aus einem zweiten Grund nichts über die Gesundheit in Bezug auf das Übergewicht aus: Denn er berücksichtigt nicht, wie die zusätzlichen Pfunde verteilt sind. Zwei Frauen mit gleichem Gewicht und Größe aber unterschiedlichen Figuren haben den gleichen BMI. Doch Studien zeigen, dass Bauchspeck, den typische Apfel-Figuren haben, ein höheres Risiko für Herz und Kreislauf darstellt, als die runden Hüften und Oberschenkel der Birnenfigur. Forscher raten Ärzten deshalb, Patienten nicht nur auf die Waage zu stellen, sondern auch ihren Bauchumfang zu messen. Denn der BMI allein und mit ihm strikte Gewichtsgrenzen sind nur sehr bedingt aussagekräftig.

 

Lieber fit und rund, als schlank und schlapp! Denn sportliche Menschen mit etwas Übergewicht haben die höchste Lebenserwartung.

Dazu kommt noch ein wesentlicher Gesichtspunkt: Wer fit ist und sich viel bewegt lebt allemal gesünder als eine Couch-Potato, unabhängig vom Gewicht. Im Gegenteil, ständiges Hungern, um einem vermeintlichen Ideal zu entsprechen, führt zu chronischer Fehlernährung, macht schlapp und ist deshalb ebenfalls ungesund.

Umfangreiche Studien haben gezeigt: Menschen mit leichtem bis mittlerem Übergewicht, die sich fit halten, haben die höchste Lebenserwartung. Und sicherlich auch den meisten Spaß am Leben, denn sie gönnen sich ohne schlechte Gewissensbisse mal etwas Leckeres! Wir sollten uns den Genuss von gutem Essen also nicht durch den BMI verderben lassen!

Eure Barbara

Photos: Pinterest

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Comment Fashion News

Die Apple-Watch: Das neueste Produkt aus dem Hause Apple heute auf susie knows..., dem Plus-Size Blog!

Wie? Eine Apple-Watch? Ohne mich! Braucht doch kein Mensch! So meine erste Reaktion. Genauso dachte ich bis gestern Abend. Bei Telefonen & Computern bin ich Apple-Fan der ersten Stunde. Ich mag die Produkte, weil sie schön sind. PUNKT!

So oder so ähnlich habe auch ich mir diese Watch vorgestellt. Nix für mich also!

Gestern war die langersehnte Präsentation der neuen I-Phones (auch toll, aber hier nicht das Thema) und der Apple-Watch. Was soll sein, dachte ich, und clickte mich in die Präsentation. Und was soll ich Euch sagen?

ICH MUSS SIE HABEN? JA!

Tataaa: So sieht die Apple-Watch in der Gold-Edition aus! So formschön habe ich mir das Teil nicht vorgestellt. Ich bin begeistert, und deshalb gibt es heute auf dem Blog eine kleine Vorschau:

Ich bin mir nicht sicher, ob es diese Farbe für mich wird, aber bis zur Markteinführung im Januar 2015, habe ich ja noch etwas Zeit mir das Original anzusehen. Wie gut, dass ich Anfang des Jahres Geburtstag habe!

Das Gehäuse sieht aus, als wäre es aus dem Hause Gucci.

Über die Krone wird, wie bei einer klassischen Uhr, sehr vieles geregelt.

Dies könnte die Susie-Watch werden. Die Preise sind noch nicht bekannt, die einfachste Version soll angeblich 349 Dollar kosten.

Das Ziffernblatt kann man selbst gestalten.

Auch trés chic - die elegante Navy Variation. Es gibt auch viele tolle Modelle in Rot-Gold.

Dies sind meine Favoriten - die Armbänder lassen sich spielend leicht auswechseln, immer passend zum Outfit!

Creative Director und Kopf des Apple-Designs ist Sir Jonathan Paul "Jony" Ive. Er ist der Erfinder der ersten I-Macs, der I-Pods, der I-Pads und natürlich des I-Phones und nun der Apple-Watch. Gut, mal nicht mit einem „I“ davor!

Was die Apple Watch technisch alles drauf habt, entnehmt bitte dem Video. Es ist relativ lang, aber sehr beindruckend!

Wie gefällt Euch denn die Apple-Watch? Es würde mich wirklich interessieren, ob nur ich mal wieder ein "Opfer" meiner Liebe zu Produkten aus dem Hause Apple bin! Das beendet unseren kleinen Ausflug in die Welt der Elektronics. 

xox Susie

Photos & Video: Apple 

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Einkaufen unter Kronleuchtern: Die Passage, das eleganteste Kaufhaus in St. Petersburg!

Nachdem ich Euch das älteste Kaufhaus, das Gostinij Dvor, und das luxuriöseste, das DLT, vorgestellt habe, bildet heute mein Lieblings-Kaufhaus, die Passage, den Abschluss unserer Miniserie über St. Petersburg auf susie knows..., dem Plus-Size Blog.

Die Passage wurde 1846-48 errichtet als Kaufhaus für die Damen der feinen Gesellschaft von St. Petersburg. Dementsprechend edel und elegant war sie gestaltet. Zur Passage gehörten Restaurants, Cafés, ein kleines Museum und sogar ein Theatersaal, in dem die Damen nach getätigtem Einkauf bei Musikkonzerten, Operetten, Theaterstücken, Vorträgen oder literarischen Lesungen entspannen konnten. Hier lasen berühmte Schriftsteller, wie Turgenjew oder Dostojewskij, aus ihren Werken. Nach der Revolution wurden Kaufhaus und Saal getrennt. Der Saal besteht bis heute als eigenständiges Theater fort.

Die Passage verbindet den Nevskij Prospekt, die Prachtmeile der Stadt, mit der dahinter liegenden Italienischen Straße, daher der Name. Die Fassade zum Nevskij Prospekt reiht sich unauffällig in die Reihe der Gründerzeitbauten ein. Ihre wahre Pracht entfaltet die Passage in ihrem Inneren: Eine Halle über drei Stockwerke mit Glasdach von der aus man die einzelnen Läden betritt. Die Ausstattung hat auch 70 Jahre Kommunismus unbeschadet überstanden und wurde in den vergangenen Jahren liebevoll restauriert. Hier kauft man in stuckgeschmückten Räumen unter 150 Jahre alten Kronleuchtern.

Auch ihren ursprünglichen Zweck als Kaufhaus für Damen hat die Passage bewahrt. Auf rund 5000 Quadratmetern Verkaufsfläche finden die Petersburgerinnen alles, was man als Frau braucht: Mode, Kosmetik, Schmuck, aber auch gehobene Haushaltswaren.

Zu Sowjetzeiten herrschte auch in der Passage der übliche Mangel. Als mein Schirm kaputt ging, erhielt ich auf die Frage, wo denn Regenschirme verkauft würden, die Antwort: Eine Abteilung für Regenschirme gibt es, aber es gibt keine Regenschirme. Ich kaufte mir stattdessen einen Hut.

Heute entspricht das üppige Angebot und die Qualität der Waren in der Passage dem eines gehobenen Kaufhauses im Westen. Die Preise sind für ein russisches Durchschnittseinkommen hoch, aber noch bezahlbar. Ein Einkaufsbummel durch die Passage ist immer ein Vergnügen. Denn wer kauft nicht gern in einer solch eleganten Umgebung ein?

Photos: Barbara

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