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Susie knows, der Plus-Size Blog, fordert: Stars, Sternchen und Promis, hört endlich auf zu hungern! Setzt nicht Gesundheit und Leben aufs Spiel, um einem pervertierten Schlankheits-Ideal zu entsprechen!

Ja, leider muss ich mich heute noch einmal dem Thema Magersucht widmen. Aus einem traurigen Anlass. Am Mittwoch schrieb ich, dass eine meiner Patentöchter an Magersucht leidet, weil sie so dünn sein will, wie ihre Vorbilder, die Top-Models. Jetzt ist sie im Krankenhaus. Dort wird sie intravenös ernährt, denn ihr Magen kann nach zwei Jahren Hungern keine feste Nahrung mehr verdauen. Ihre Nieren und die Leber sind bereits geschädigt und der Herzmuskel angegriffen. Mit gerade einmal 17 Jahren liegt eigentlich ihr ganzes Leben noch vor ihr. Stattdessen müssen wir Angst haben, ob sie es übersteht, und wenn ja, welche körperlichen und seelischen Schäden bleiben.

Der Raubbau, den junge Frauen ihrem Körper zumuten, kann entsetzliche Folgen haben. Gerade ist Peaches Geldof, die Tochter von Rock-Legende Bog Geldof, mit 25 Jahren gestorben. Die Ärzte können keine Ursache finden. Das Herz der jungen Mutter von zwei Kleinkindern hat einfach aufgehört zu schlagen. Es steht uns nicht an, zu spekulieren, aber die Vermutung liegt nahe, dass diverse Crashdiäten, denen sie sich immer wieder, auch direkt nach der Geburt ihrer Kinder unterzogen hat, um dem Schlankheitsideal zu entsprechen, zusammen mit vermutetem Alkohol- und Drogenmissbrauch in der Jugend, eine der Ursachen sein könnten.

Der Druck, auf junge Mädchen und Frauen, die in der Öffentlichkeit stehen, ist gnadenlos. Da spielen meine Journalisten-Kollegen von der Klatschpresse eine schlimme Rolle, die jedes ungünstige Foto veröffentlichen und gehässig kommentieren, aber auch Sendungen wie „Germany’s Next Topmodel“ sind wenig hilfreich, denn sie vermitteln, dass nur superdünne Mädchen schön, begehrenswert und erfolgreich sind.

Nach hämischer Kritik über ihren Babybauch kurz nach der Geburt von George, zeigt sie sich bei ihrer Australien-Reise schon fast beängstigend dünn.

Spott und Hohn gibt es für alle, die diesem Ideal nicht entsprechen. Und sei es nur für einen Moment. Kate Middleton war ihr Leben lang schlank. Als sie (einen Tag nach der Geburt!) mit Prinz William ihren Sohn vor dem Krankenhaus präsentierte, ergoss sich eine Welle von Häme über sie im Internet, weil der Babybauch deutlich zu sehen war. Der bildet sich nun mal nicht innerhalb von 24 Stunden zurück! Das Ergebnis: Sie ist jetzt dünner denn je, beinahe schon beängstigend mager.

Victoria von Schweden wurde als pummeliger Teenager in der Presse verspottet und daraufhin magersüchtig. Zum Glück hat sie die Krankheit überwunden und ist inzwischen eine normalgewichtige schlanke Frau.

Besonders widert mich bei der Berichterstattung über Promis die damit einhergehende Heuchelei an. So veröffentlichte die Presse unfreundliche Artikel über die schwedische Kronprinzessin Victoria, als diese als normaler Teenager ein bisschen pummelig war. Als sie daraufhin magersüchtig wurde, schrieben dieselben Journalisten darüber, wie besorgniserregend ihr körperlicher Zustand sei. Dass sie sie erst in die Magersucht getrieben hatten, wurde dabei völlig ausgeblendet. Die Prinzessin hat diese Krise überwinden können und ist heute eine strahlend schöne junge Frau, die auch privat ihr Glück gefunden hat.

Solche Bilder wollen wir sehen: Eine strahlend schöne und glückliche junge Frau und kein ausgemergelter Hungerhaken, der für ein angebliches Schönheitsideal Gesundheit und Leben aufs Spiel setzt.

Victoria ist ein positives Beispiel, das hoffentlich Schule macht, damit nicht noch mehr Mädchen, wie meine Patentochter, Opfer dieses völlig pervertierten Schönheitsideals werden. Dabei darf sich dieser Appell nicht nur an Presse und Fernsehsender richten. Wir alle sollten unsere Einstellung überdenken, schließlich sind wir die Leser und Zuschauer, die begierig die Nachrichten über Stars und Prominente konsumieren.

Barbara

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Spindeldürre Models, Sängerinnen, Stars: Susie knows, der Plus-Size Blog, kämpft gegen fatale Vorbilder und Trends in unserer Gesellschaft!

Ihr Lieben, es gibt (leider) mal wieder einen Grund sich aufzuregen: Beim Zappen bin ich auf die Sendung „The Voice Kids“ auf SAT 1 gestoßen. Ich habe die Sendung mit, anders kann ich es nicht formulieren, fasziniertem Grausen gesehen. Aus einem Grund: Was um Gottes Willen ist mit Lena Meyer-Landrut passiert? Als sie 2010 in Oslo den Grand Prix mit „Satellite“ gewann, war ich von ihr begeistert. Ein bildhübsches, erfrischend natürliches junges Mädchen, das sich von all dem Trubel gänzlich unbeeindruckt zeigte und mit seinem fröhlichen Charme ganz Europa eroberte. Und jetzt? Eine abgemagerte Barbie-Puppe, deren Rippen unter dem bauchfreien Top hervorstechen. Wer oder was übt einen solchen Druck auf eine junge Frau aus, dass sie meint, sich so herunter hungern zu müssen? Dabei hatte sie doch vorher eine makellose, schlanke Figur!

 

 

So abgemagert gibt sie ein schlechtes Vorbild für die Kinder, die an der Sendung teilnehmen, beziehungsweise sie sehen. Ich spreche leider aus Erfahrung, denn eine meiner Patentöchter ist seit zwei Jahren magersüchtig. Auf meine Frage, warum sie immer dünner werden möchte, antwortete sie: „Ich will aussehen, wie die Models im Fernsehen.“ Hosen in Size Zero sind ihr bei einer Körpergröße von 1,76 inzwischen zu weit. Aber sie merkt nicht, dass sie schon krankhaft mager ist. Im Gegenteil: Sie will weiter abnehmen, um ihren Idolen nachzueifern.

 

Abgesehen von der fatalen Wirkung auf junge Mädchen und Frauen setzen diese superdünnen Stars noch ein weiteres bedenkliches Signal. Ich will hier jetzt nicht die große Emanzen-Nummer reiten, aber was ist das bitte für eine Entwicklung, wenn Frauen meinen, sie können nur begehrt und erfolgreich sein, wenn sie sich in Püppchen verwandeln, die jeder Windhauch umpusten kann? Vor rund hundert Jahren haben Suffragetten in England das Wahlrecht für Frauen erkämpft. Seitdem hat die Gleichberechtigung enorme Fortschritte gemacht. Junge Mädchen haben heute ganz selbstverständlich Chancen und Möglichkeiten, von denen ihre Großmütter nur träumen konnten. Und was machen sie damit? Sie verwandeln sich in Barbies mit Kulleraugen und Wespentaille. Wie Ihr seht, schreibe ich mich gerade in Rage, aber ich kann nur sagen: Es regt mich auf!!!

 

Um diesen Trend zu ändern, brauchen wir Stars, die sich diesem pervertierten Schönheitsideal widersetzen. Deshalb hoffe ich sehr, dass Lena Meyer-Landrut die Kraft findet, sich gegen diesen Druck zum Magerwahn zur Wehr zu setzen und bald wieder zu ihrer ursprünglichen Schönheit zurückfindet.

Eure Barbara.

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Leo-Print: Geliebt, verpönt und angesagt!

Die Felle von Löwen oder Leoparden tragen afrikanische Häuptlinge und Könige zum Zeichen ihrer Würde. Dieses Statussymbol begehrten auch Kolonialherren, Plantagenbesitzer und Großwildjäger und legten ihrer Ehefrau das erbeutete Fell in Form eines Pelzmantels zu Füßen. Aber spätestens als auch die neureiche Fabrikantengattin aus dem Ruhrgebiet Leopard trug, war es mit dem Ansehen dieses Luxusartikels vorbei.

 

Der Leopardenlook verschwand in den 50er Jahren in der Versenkung, bzw. in der Unterwelt. Wenn eine Schauspielerin damals in Leo-Print auf der Leinwand erschien, wusste der Zuschauer: Diese Dame ist keine Dame! Sie steckt mit dem gesuchten Gauner im wahrsten Sinne des Wortes unter einer Decke und wird dem redlichen Kommissar noch viel Ärger machen.

Daraus folgte: „Leoparden-Look trägt man nicht.“ Das Ideal der Frau war schließlich die treusorgende Hausfrau und Mutter. Eine Raubkatze passte nicht ins traute Eigenheim.

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Aber dann rebellierte ab Ende der 60er Jahre die junge Generation gegen diese wohlgeordnete Biederbürgerlichkeit ihrer Eltern. Die Mode wurde dementsprechend bunt, verspielt und frech. Mustermix, schrille Farben und Animal-Print waren Zeichen dieser fröhlichen Rebellion.

Heute gilt: Erlaubt ist, was gefällt! Der Leo-Look ist inzwischen ausschließlich ein dekoratives Muster und hat seine soziale und gesellschaftliche Aussage verloren. Mit einer Ausnahme: Zumindest in Deutschland hat sich zum Glück die Meinung durchgesetzt, dass nur ein Lebewesen auf dieser Erde echtes Leopardenfell tragen darf, der Leopard! Darum gilt: Liebe Raubkatzen, schärft die Krallen und zeigt Euch im schönsten Leo-Look, aber nur als Print auf Stoffen.

Eure Barbara

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Die Frau als Raubkatze in den 50er Jahren: Da war der Leo-Look noch verrucht.

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Heute gibt es jedes Accessoire auf Erden in Leo-Look: Schuhe, Stifte, Teppiche und Papiertaschentücher.

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Die Designerin Stella McCartney ist überzeugte Tierschützerin und Veganerin, aber liebt Leoparden-Muster, wie man an dieser Tasche sehen kann.

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Leo-Print: Manche können gar nicht genug davon haben.

 

Wunderschön, wild und in freier Wildbahn leider gefährdet: Der Leopard.

Fotos: PR/Barbara

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Dem Idol der Kindheit gleichen um jeden Preis: Wie aus Frauen Barbies werden

Kleine Mädchen lieben ihre Barbie-Puppen. Aber irgendwann hat sich für die meisten das Spielen mit Puppen erledigt, und die Barbies landen in der Kiste im Keller oder auf dem Flohmarkt. Aber nicht für alle. Manche Frauen haben das Schönheitsideal, das Barbie verkörpert, so verinnerlicht, dass sie selbst wie Barbies aussehen wollen. Dank den Fortschritten in der plastischen Chirurgie können sie ihrem Idol aus Kindertagen nahe kommen und scheuen dafür weder Kosten noch Schmerzen oder spätere gesundheitliche Probleme. Und das alles, um als erwachsene Frau wie eine Puppe auszusehen. Da stellt sich wie gestern im Blog auf susie knows... die Frage:

Barbie: Traum oder Albtraum?

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Die Ukrainerin Valeria Lukyanova macht momentan als "Real Life Barbie" im Internet Karriere.

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Runde Stirn, riesige Augen, Stupsnäschen und Schmollmund: Fertig ist die Barbie. Valeria will von Schönheits-OPs nichts wissen. Sie sei von Kindheit an schön gewesen und habe nur noch die Haare blondiert, um wie Barbie auszusehen. Ah ja.

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Ihre Figur verdankt sie angeblich viel Mineralwasser, Rohkost und Sport. Dabei ist fraglich, ob man eine solche Taille bekommt, ohne Entfernung der unteren Rippen oder ein Verbiegen der Rippen nach Innen durch enge Korsetts.

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Valeria Lukyanova als futuristische Barbie.

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Die Britin Sarah Burge macht dagegen keinen Hehl daraus, dass sie süchtig ist nach Schönheitsoperationen. Rund 250.000 Pfund soll sie bei 100 OPs ausgegeben haben, um zur menschlichen Barbie zu werden.

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Sarah Burge sorgte für einen Skandal, als sie ihrer kleinen Tochter zum Geburtstag Gutscheine für Schönheitsoperationen schenkte, die diese nach ihrem 18. Geburtstag einlösen darf.

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Auch Deutschland hat eine Miss Barbie: Angela Vollrath.

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Photos: Facebook Valeria Lukyanova/Sarah Burge/Homepage Angela Vollrath www.bambolina-angela.de

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Der ganz alltägliche Sexismus auf dem roten Teppich

Gleichberechtigung? Frauenrechte? Emanzipation? Hehre Worte fürwahr, aber beim reality-check auf dem roten Teppich bei der Oscar-Verleihung bleibt davon nicht all zu viel übrig. Denn was werden weibliche Hollywood-Stars gefragt? Wie sie ihre Filmrolle interpretieren? Was sie mit dem Film bewirken wollen? Wie sie ihre Gage gewinnbringend investieren? Aber nein! Die Fragen lauten: Von welchem Designer stammt Ihr Kleid? Wie lange waren Sie beim Friseur? Welchen Nagellack tragen Sie?

AnyBody, die Initiative für mehr körperliche Vielfalt in Medien und Gesellschaft, meint dazu: "Wie fühlt es sich an, kompetent und erfolgreich zu sein, und nur Aufmerksamkeit für Äußerlichkeiten und Nebensächlichkeiten zu bekommen? Für Frauen ist das Alltag. Unsere Gesellschaft hat Sexismen derart verinnerlicht, dass es einem manchmal als Betroffene schon gar nicht mehr auffällt."

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Kevin Spacey bei der Oscar-Verleihung im nachtblauen Smoking von Burberry.

Stimmt, AnyBody! Man merkt es erst, wenn die Fragen in einem anderen Zusammenhang gestellt werden. Oder einem Mann. So reagierte Kevin Spacey, der beste Schauspieler unserer Zeit (Ja, ich bin sein größter Fan!), einigermaßen verwundert, als ihn die Reporterin von BuzzFeed auf dem roten Teppich fragte, ob er bei der Maniküre war und wochenlang diätet habe, um in den Anzug zu passen. Seine Antwort auf die Frage, ob er Formunterwäsche trüge, kann aus Gründen des Jugendschutzes hier nicht wörtlich wiedergegeben werden. Ich will sie mal so umschreiben: "Was soll die blöde Frage?" Recht hat er!

Aber schaut Euch das Interview an, es öffnet einem die Augen! Ein Dank an die Kollegen von BuzzFeed für diese wunderbare Idee! Eure Barbara

Photo: Buzzfeed

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Marilyn Monroe in Ägypten

Jedes Jahr nehme ich mir vor, an Weihnachten nicht so viel zu essen, und jedes Jahr scheitert das an dem unwiderstehlichen Drang, all die Köstlichkeiten zu genießen, die das Fest christlicher Nächstenliebe so mit sich bringt. Habe ich zum ersten Lebkuchen gegriffen, ist das Unglück geschehen. Einer schmeckt gut, zwei schmecken besser. Damit ist der Supergau eingetreten, und es folgt der Tragödie zweiter Teil: Zu Silvester fasse ich den guten Vorsatz: Diät! Sofort! Wie das mit guten Vorsätzen so ist: Spätestens Anfang März sind sie dahin.

Wenn ich überlege, wie viele Kilos ich im Laufe meines Lebens ab- und anschließend wieder zugenommen habe, wird mir ganz flau im Magen. Da muss ich zum Trost gleich einen übriggebliebenen Dominostein essen.

 

Bedauerlicherweise gehört das Wort Selbstdisziplin nicht zu meinem aktiven Vokabular. Trotzdem stürze ich mich immer wieder mit nie versiegendem Optimismus auf jede neue Diät. Diesmal klappt es bestimmt! Und so probierte ich im Laufe der Jahre alles aus, was es an Diäten gibt:

Ich habe auf Fett verzichtet und mich büschelweise durch Gemüse genagt. Dann lebte ich ohne Kohlenhydrate, bis ich mich dabei erwischte, nachts heimlich nicht Schokolade sondern Knäckebrot zu naschen. Die ultimative Selbsterniedrigung! Danach probierte ich die Hollywood-Diät. Eine Woche lang aß ich Ananas, bis meine Zunge vollkommen taub war. Auch die vielgepriesene Diät, bei der man sich von Kohlsuppe ernährt, machte mich nicht schlank. Im Gegenteil: Mit dem Blähbauch wirkte ich dicker als vorher. Deshalb probierte ich hartgekochte Eier und Grapefruit aus, eine angeblich garantiert wirkungsvolle Kombination, die aber selbst mein robuster Magen am dritten Tag nicht mehr verkraftete. Zum Ausgleich für die Qual der vergangenen Tage verschlang ich eine Tafel Nougatschokolade.

 

Es kam die Phase des Kalorienzählens. Ausgerüstet mit einem Büchlein unterhielt ich meine Freunde bei jeder Mahlzeit mit der genauen Kalorienzahl dessen, was auf dem Tisch stand. Ihr Ultimatum kam nach zwei Wochen: „Entweder das Buch oder wir!“ Da auf Dauer kein Mensch in ausschließlicher Begleitung einer Kalorientabelle leben kann, entschied ich mich für meine Freunde, und eine neue Diät musste her. Die Lösung war bald gefunden: Trennkost. Mein Verstand sah sofort den Nutzen ein, Fett und Eiweiß getrennt zu essen. Nur meine Geschmacksnerven waren nicht zu überzeugen. Sie waren Gemischtkoster und wollten es bleiben.

Mir stellte sich endgültig die Frage, was bloß Sinn und Zweck dieser Quälerei sei. Warum versuche ich mich dem Diktat des Schlankseins zu beugen, wenn mein Körper so offensichtlich nicht dafür geschaffen ist?

 

Die Erlösung aus diesem Teufelskreis von Schlemmen und Hungern kam unerwartet. Ich verbrachte einen Urlaub in Ägypten. Wo immer ich erschien, bildete sich eine Gasse staunender Männer, die mich bewundernd ansahen. Selbst die aufdringlichsten Souvenirverkäufer vergaßen bei meinem Anblick das Feilschen „Skarabäus, echt antik!“ und flüsterten nur noch ehrfürchtig „O how beautiful, wie wunderschön!“ Meine üppige Figur entsprach vollkommen ihrem Schönheitsideal. Ich wurde bewundert wie eine Hollywood-Göttin und konnte ohne Reue all die arabischen Spezialitäten essen.

Wenn ich jetzt zielstrebig zu den Kleiderständern mit Größe 42 gehe und nach dem Einkauf noch ein Stück Kuchen esse, plagt mich kein schlechtes Gewissen. In Ägypten war ich schließlich Marilyn Monroe.

Barbara

 

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... so lautet die Überschrift des Artikels von gestern in der ICON.

Was soll ich sagen? Stimmt! Big is Beautiful!

Für alle, die die Lifestyle-Beilage der Welt am Sonntag verpasst haben, hier die Strecke auf einen Blick:

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Ich freue mich ganz besonders, dass Inga Griese, Redaktionsleitung des Hefts, genauso begeistert von den Fotos ist, wie wir vom Produktionsteam. Esther Haases wunderbare Fotos auf dem schönen Papier in dem großen Format zu sehen ist für mich ein Genuss. Danke dafür liebe Inga!

 

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Es sind Frauen wie unser Model Felicity mit ihrer besonderen Persönlichkeit und ihren Kurven, die es schaffen zu begeistern! Denn Ausstrahlung und Selbstbewusstsein sind völlig unabhängig von der Konfektionsgröße. Felicity ist der Beweis!

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Barbara hatte Felicity zu ihrem Werdegang als Model befragt.

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Photos: Esther Haase, Produktion: Susie Gundlach; Styling: Hendrik Schaulin/Liga Nord; Model: Felicity Hayward

Make-up: Carol Brown, Haare: Piero Bigoni beide c/o DW Management, Interview: Barbara Warning

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Locker, turbulent und vor allem lustig: „Die Familiendetektivin“, die neue ZDF-Serie mit Elena Uhlig in der Hauptrolle, hält, was sie verspricht.

Eine vergnügt unterhaltsame Stunde mit der neuen Familiendetektivin hatten wir von der neuen Vorabendserie im ZDF erwartet, und genau so kam es auch. Elena Uhlig spielt Julie Berg, die etwas planlose und dabei sympathisch normale Mutter von zwei Kindern, die das Haus ihres Onkels und dessen Detektei erbt. So wird sie zur Detektivin wider Willen. In der ersten Folge am Samstag bat ein Vater sie, seine verschwundene Tochter zu suchen. Später stellte sich heraus, dass er ihr im wahrsten Sinne des Wortes nur die halbe Wahrheit erzählt hatte, denn da gab es ein doppeltes Lottchen.

Julie Berg bekam es außerdem mit Hauptkommissar Conrad Haas, gespielt von Heikko Deutschmann, zu tun. Der war von ihr in kürzester Zeit ziemlich genervt. Dabei müsste er doch eigentlich wissen: weibliche Intuition ist männlich bürokratischer Vorgehensweise in jedem Fall überlegen! Wir hoffen natürlich trotzdem auf ein Happy End mit dem attraktiven Kommissar, denn was sich neckt...

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Auch wenn der Fall der verschwundenen Zwillinge nicht so spannend war, wie ein Krimi, hier kommt es eher auf das Privatleben der Detektivin, ihrer Kinder sowie der erfrischend unkonventionellen ehemaligen Lebensgefährtin des Onkels (Rita Russek) und ihr chaotisches Zusammenleben an. Die offensichtliche Spielfreude aller Beteiligten überträgt sich sofort auf den Zuschauer. Die Serie hat Charme und macht Spaß. Wir freuen uns auf weitere Verwicklungen im Leben von Julie Berg!

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Die nächsten Folgen der "Familiendetektivin“ laufen im ZDF immer samstags um 19.25 Uhr.

Fotos: Elke Werner/ZDF

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Wie bitte? Mit Konfektions-Größe 42 gilt man schon als zu dick für den Job?

Weihnachten ist vorbei, und Lebkuchen, Gänsebraten und Spekulatius haben köstlich geschmeckt. Das bleibt nicht ohne Folgen, und deshalb bricht jetzt, wie in jedem Januar, der Diätenwahn aus. Bis zum Sommer muss schließlich die perfekte Bikini-Figur zu sehen sein, natürlich in Größe 36! Denn alles darüber ist ja dick, wird uns suggeriert.

Hier ein aktuelles Beispiel, das sprachlos macht:

Die Duchschnitts-Kleidergröße in Deutschland ist 42.

Zu dick, fand ein Arbeitgeber in Hessen. Diese Größe trägt laut ihrem Anwalt eine 41-Jährige, die sich auf eine Führungsposition beworben hatte.

Nach dem ersten Vorstellungstermin erhielt sie von ihrem potentiellen Arbeitgeber eine E-Mail, in der er sie als dick beschrieb. Daraufhin sei es zu einem Streit gekommen, denn die Klägerin fühlte sich wegen ihres Gewichts diskriminiert. Der Beklagte legte dagegen dar, man habe der Frau helfen wollen. Sie reichte jetzt Klage vor dem Arbeitsgericht Darmstadt ein auf 30.000 Euro Entschädigung. Verhandlungstermin ist der 20. Februar.

Models gelten sogar ab Größe 38 als dick.

Die australische Cosmopolitan zeigte eine Fotostrecke mit Plus-Size Supermodel Robyn Lawley in der von ihr entworfenen Bademode.

Da stellt sich nur eine Frage: Wo bitte ist die dick ???

 Für diese Figur würde ich morden!!!

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Photos: Cosmopolitan

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Ihr Lieben,

ich wünsche Euch allen ein gesundes, erfolgreiches, fröhliches 2014 

und dass alle Eure Wünsche in Erfüllung gehen!

 

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Wir hatten ein tolles, feucht-fröhliches Fest, ich hoffe auch Ihr seid gut raus- und wieder reingekommen...

2014 gibt es viel Neues auf dieser Seite: Lasst Euch überraschen

Alles Liebe Eure Susie*

 

PS: Dies ist mein neues Party-Lieblings-Kleid von Four Flavor

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